Gezockt und verloren: Übach-Palenberg drohen Millionenverluste

Von: fw
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Übach-Palenberg. Mit 46 Millionen Euro steckt die Stadt Übach-Palenberg bereits tief im Schuldensumpf. Doch jetzt kommt es noch dicker für die 25.000-Einwohner-Kommune.

Die Stadt hat sich bei Wettgeschäften, die sie zwischen 2005 und 2009 mit der WestLB abgeschlossen hat, kräftig verspekuliert. In zwei Verträgen hat die Stadt auf einen schwachen Schweizer Franken gegenüber dem Euro gesetzt.

Das Erstarken des Franken führt nun zu herben Verlusten, die der Übach-Palenberger Bürgermeister auf 400.000 in drei Monaten und auf 1,6 Millionen Euro im Jahr beziffert. Diese Verluste muss die Stadt an die WestLB zahlen.

Da die Abschlüsse eine Laufzeit bis 2019 haben, droht der Kommune ein zweistelliges Millionen-Desaster - vorausgesetzt der Euro schwächelt weiter und der Franken bleibt auf hohem Niveau. Ein Ausstieg aus den Arrangements wäre zwar möglich, jedoch ebenfalls mit Zahlungen in Millionenhöhe verbunden.

Die Miesen aus den Zinsswap-Geschäften konterkarieren die Sparbemühungen Übach-Palenbergs, das nun gezwungen ist, neue Kredite aufzunehmen.
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