Geschenkaktion: „Weihnachten im Schuhkarton“ läuft an

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Kurt Werner, Sammelstellenleiter für „Weihnachten im Schuhkarton“, und der Teddy als Maskottchen der Familie. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Spekulatius, Dominosteine, Lebkuchen und auch schon die ersten Adventskalender – die Auslagen in den Geschäften sind bereits jetzt ein wenig weihnachtlich. Während sich hierzulande die Kinder auch schon Gedanken über den Wunschzettel machen, fehlt es in ärmeren Ländern am Nötigsten.

Das wissen auch Kurt Werner und Marlene Derichs-Werner, beide arbeiten seit Jahren als Sammelstellenleiter für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, die zum Ziel hat, notleidenden Kindern in fernen Ländern eine kleine Freude zu bereiten.

Die Idee dazu hatte der britische Geschäftsmann Dave Cooke, der sie 1990 unter dem Namen „Chrismas child“ in die Tat umsetzte. Ab 1993 wurde sie von „samaritan’s Purse“ fortgeführt, und seit 1996 gibt es sie in Deutschland, wo die Federführung die christliche Hilfsorganisation „Geschenke der Hoffnung“ mit Sitz in Berlin innehat. Mittlerweile ist „Weihnachten im Schuhkarton“ die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in 21 Ländern, hauptsächlich in Osteuropa und der Dritten Welt.

493 288 Schuhkartons

Wie der Name „Weihnachten im Schuhkarton“ ausdrückt, geht es um einen Schuhkarton, dessen Inhalt helfen soll, Not zu lindern. Im vergangen Jahr wurden bei Kurt Werner und Merlene Derichs-Werner 1035, 28 Euro an Spendengeldern eingenommen, und es wurden 455 Schuhkartons verschickt. In Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt 75 529 Schuhkartons gesammelt und im gesamten deutschsprachigen Raum 493 288 Schuhkartons.

Die Kartons der Sammelstelle von Kurt Werner und Marlene Derichs-Werner sind mit anderen Päckchen nach Georgien gegangen. Insgesamt gingen 89 604 Schuhkartons nach Georgien.

Kurt Werner und Marlene Derichs-Werner sind als Sammelstellenleiter für den Nordkreis Aachen und Übach-Palenberg zuständig. „Man kann zwar nicht die Welt nicht verändern, aber man kann Kinderaugen zum Strahlen bringen und den Kindern dort zeigen, dass sie nicht vergessen werden“, erklären die beiden ihre Motivation.

Der Schuhkarton sollte mit Geschenkpapier liebevoll beklebt sein und das Päckchen mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse zwei bis vier Jahre, fünf bis neun Jahre und zehn bis 14 Jahre gefüllt sein. Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterial, Hygieneartikeln und Süßigkeiten.

Da in den Päckchen nur neue Sachen sein dürfen, verweisen Kurt Werner und Marlene Derichs-Werner auf die Flyer, die in den Annahmestellen ausliegen.

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