Geilenkirchen-Beeck - Gesangverein „Frohsinn”: Melodienstrauß zum Frühling

Gesangverein „Frohsinn”: Melodienstrauß zum Frühling

Von: Johannes Gottwald
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Der Gesangverein „Frohsinn” Beeck beeindruckte bei seinem Frühlingskonzert mit einem bunten Potpourri. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Beeck. Strahlender Sonnenschein am Nachmittag und ein wolkenloser milder Abend im April - ein besseres Ambiente für das Frühjahrskonzert des Gesangvereins „Frohsinn” Beeck konnte es wohl kaum geben. Die Vereinsstätte am Gemeindeberg war demzufolge auch gut gefüllt, und die Zuhörer erwartete ein beschwingtes und unterhaltsames Programm.

Nach dem obligaten Sängergruß von Jakob Christ ging der Gesangverein Frohsinn musikalisch auf Reisen: „Es zieht ein Lied in die Welt” von Dieter Frommlet deutete schon an, dass die Stücke dieses Abends meist aus weit entfernten Ländern kamen. „I have a Dream” und „Dancing Queen” führten über den großen Teich in die Vereinigten Staaten, während die „Träume von Sorrent” Mittelmeerstimmung verbreiteten.

Dann wurde es Zeit für den Nachwuchs: Unter der Leitung von Maria Slagboom zeigten die Frohsinn-Kids einmal mehr, dass hier vorzügliche Nachwuchsarbeit geleistet wird. „Lieder, die wie Brücken sind” und „Hey, das ist Musik für mich” begeisterten denn auch die Zuschauer, und beim dritten Lied merkte man den kleinen Sängerinnen und Sängern buchstäblich an, dass Musik Spaß macht. Auch die übrigen Lieder, vor allem „Du bist der eine Gott” und „Du bist du” fanden lebhaften Beifall. Als Gastchor hatte man diesmal den Frauenchor „Li(e)dschatten” aus Karken gewonnen, der mit zahlreichen englischsprachigen Stücken aus der Schlagerwelt aufwarten konnte.

„Sixties Super Hits”

„Da doo ron, ron” und „Blue Bayou” erklangen rhythmisch elanvoll aber auch „I„ll never fall in love again” und das Potpourri „Sixties Super Hits” wurden unter dem souveränen Dirigat von Wolfgang Beule sicher gemeistert. Schade nur, dass fast alle Stücke mit Background-Begleitung gesungen wurden, was zwar für einen schönen und bequemen „Klangteppich” sorgte, aber auf die Dauer eine gewisse Gleichförmigkeit bewirkte. Erst nach der Pause zeigte der „Li(e)dschatten”, wie schön er auch a capella singen kann: Das glockenrein vorgetragene „Yellow Submarine” von den Beatles geriet zu einer vorzüglichen Darbietung. Nach „Heal the world”, „The Sensational Sixties” und „Only Time” war der Beifall so groß, dass zwei Zugaben fällig wurden.

Dann hatte nochmals der Musikverein „Frohsinn” das Wort. Er blieb in Amerika und intonierte zwei Nummern aus dem Musical „Phantom der Oper” von Andrew Lloyd Webber. Erfreulicherweise entschied er sich diesmal für eine deutsche Textversion. „Wenn die Nacht kommt” entfaltete in einem zauberhaften Nocturno eine neuromantische Traumwelt, während „Du allein warst mein Beschützer” schmerzliche Trauer durchscheinen ließ.

Auch hier konnte die Begleiterin Alexandra Fechner ihre pianistischen Qualitäten schön zur Geltung bringen. Der Schlager „Über den Wolken” von Reinhard Mey hätte noch etwas mehr „Pfeffer” vertragen können, dennoch boten die Sängerinnen und Sänger unter der temperamentvollen Stabführung von Günter Spiertz eine gute Leistung.

Es folgten Ehrungen verdienter Chormitglieder und Jubilare, bevor das bekannte Udo-Jürgens-Lied „Griechischer Wein” einen beschaulichen Schlussstrich unter ein gelungenes Konzert zog.
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