Germania setzt auf die Jugend

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Cheftrainer Rudi Steinmetz blickt mit seiner Mannschaft optimistisch auf die neue Saison. Foto: agsb

Geilenkirchen-Bauchem. Der Großbrand im Sportzentrum Bauchem Anfang April hat nicht nur den Spielbetrieb des FC Germania Bauchem gestört, er hat auch die Vereinsgaststätte mit allen Zeugnissen der Vereinsgeschichte vernichtet. Gerade in dieser Not zeigte sich nicht nur der Germanengeist, auch aus dem gesamten Fußballkreis boten die Vereine Hilfe an und zeigten große Solidarität.

Nach Aussage der Stadt Geilenkirchen sollen nach den Sommerferien zwei Umkleidekabinen an der Sporthalle wieder genutzt werden können. So wäre zumindest der Spielbetrieb nicht mehr gestört. Es waren harte Wochen für den Verein, in denen man versuchte, den Spielbetrieb einigermaßen in den Griff zu bekommen, besonders die Jugendabteilung leistete in dieser Zeit eine gute Arbeit. Nun blickt der FC Germania mit voller Zuversicht nach vorne.

Die sportliche Heimat sieht der Vorstand in der Kreisliga B. „Wir sehen uns als Ausbildungsverein, der die Jugendarbeit in den Vordergrund stellt“, so Vorstandsmitglied Markus Diederen. Im Verein ist man stolz auf die Jugendarbeit. Alle Altersklassen sind besetzt, dies können nur wenige Vereine im gesamten Mittelrheingebiet anbieten. Und auch Cheftrainer Rudi Steinmetz blickt stets zur Jugend und sichtet die Talente, baut diese dann sorgsam in den Seniorenbereich ein und blickt derzeit auf einen sehr jungen Kader. Das Team verkaufte sich bereits während der laufenden Fußball-Stadtmeisterschaft bestens, für die Zukunft ist der Verein bestens aufgestellt.

Mit Viktor Schmidt, Andreas Ernst, Jan Lieben, Nico Dusba, Fabian Grosse (alle eigene Jugend) sowie Uwe Rabbert (Salingia Barmen) begrüßte Steinmetz neue Spieler im Germanenlager. In der abgelaufenen Saison erreichte die Mannschaft einen achten Rang in einer starken B-Liga Gruppe drei. Hervorragend war die Platzierung deshalb, weil man seit dem Brand fast keine Heimspiele austragen konnte und auswärts agieren musste.

Es gelangen insgesamt sieben Siege, dreimal spielte die Germania Remis, und 14 Niederlagen standen zu Buche. Besonders in der Stabilität möchte Rudi Steinmetz den Hebel ansetzten. Auch das Torverhältnis von 33:72 hat der Trainer im Visier, möchte hier vorne „schlagfertiger“ werden und im Abwehrbereich den Bauchemer Beton neu mischen. Wobei Fußball nicht alles ist was der FC Germania Bauchem anbietet.

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