Mönchengladbach - Gerichtsprozess: Juwelier mit Schusswaffe bedroht und geschlagen

Gerichtsprozess: Juwelier mit Schusswaffe bedroht und geschlagen

Von: jpm
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Die vier gehörten Zeugen bestätigten im Wesentlichen den Inhalt der Anklage. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa

Mönchengladbach. Vor dem Mönchengladbacher Landgericht hat am Dienstag der Prozess gegen einen Übach-Palenberger begonnen, dem „besonders schwerer Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung“ vorgeworfen wird.

Der 40-jährige Y. soll am Vormittag des 28. Januar 2012 einen Hückelhovener Juwelier überfallen und dabei einen Mann verletzt haben. Unterstützt worden sein soll Y. dabei laut Anklage durch einen Mittäter, der allerdings bis heute unbekannt ist.

Vier Zeugen wurden hierzu am Dienstag gehört, bei einem davon handelte es sich um den Geschädigten selbst. Im Wesentlichen bestätigten die Zeugen den Inhalt der Anklage.

Noch unbewiesen ist allerdings, ob der Überfall tatsächlich durch Y. begangen wurde, denn bei der Tat waren die beiden Räuber maskiert. Die Anklage will Y. durch DNA-Spuren an dem Tuch überführen, das er vor dem Gesicht getragen haben soll und im Laden verlor. Erbeutet wurden Geld und Schmuck im Wert von rund 28 000 Euro. Zuvor hatten die beiden Räuber den Geschädigten mit vorgehaltenen Schusswaffen bedroht, einer der beiden Täter schlug ihm mit seiner Waffe auf den Hinterkopf.

Ein unbeschriebenes Blatt jedenfalls ist Y. nicht: Bereits im Oktober 2012 wurde er durch das Geilenkirchener Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt – wegen Raubes.

Y. selbst ließ sich am Dienstag zu den Vorwürfen nicht ein. Der Prozess wird am Montag, 19. Oktober, um 9.30 Uhr fortgesetzt. Dann sollen weitere Zeugen und ein Sachverständiger gehört werden.

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