Gemeinsamer Auftritt des Jungen Chors Hünshoven und Gospel Invitation

Von: Andrea Schever
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Zu „What a day, halleluja“ swingte der Junge Chor Hünshoven auf der Bühne unter der Leitung von Maria Slagboom. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Es gibt Freundschaften zwischen Menschen, zwischen Städten und auch zwischen Chören. Dies zeigte der Junge Chor Hünshoven neulich bei seinem Konzert, das er mit dem befreundeten Chor Gospel Invitation aus Moers in der Aula der Realschule gestalteten.

Doch nicht nur „das Faible für ähnliche Musikstile, die von Spirituals über Gospelballaden bis zu zur Popmusik reichen“, verbänden die beiden Chöre, sagte Bärbel Windelen in ihrer Begrüßung. Auch ein Mitsänger, der durch seinen Umzug nach Geilenkirchen und den Eintritt in den Jungen Chor dafür sorgte, dass dieses Konzert zustande kommt, sei ein verbindendes Element. Darüber hinaus haben die beiden Chöre eine auffallend ähnliche Entwicklungsgeschichte: „Gospel Invitation“ gründete sich 1996 mit acht Mitgliedern und ist genauso wie der 1992 mit elf Sängerinnen und Sängern gegründete Hünshovener Chor mittlerweile auf stolze circa 70 Aktive herangewachsen.

Den Anfang des Konzertes machte die Gastgeber aus Hünshoven und animierte die Zuhörerschaft schon beim zweiten Lied dazu, im Takt mitzuklatschen und mitzuwippen. Neben den typischen Gospels und dem Udo-Jürgens-Klassiker „Ich war noch niemals in New York“ präsentierten sie unter der Leitung von Maria Slagboom auch vier Lieder aus ihrem im vergangenen Jahr mit großem Erfolg präsentierten Pop-Oratorium „Die Zehn Gebote“. Sowohl mit dem Prolog als auch dem wohl mitreißendsten Lied „Liebe ist das Gebot“ machten sie reichlich Werbung für die im April stattfindende Neuauflage. Die Begleitung am Klavier übernahmen dabei Klaus Lückge und Emanuel von Heel.

Den zweiten Teil des Konzertes übernahmen dann die Gäste aus Moers. Unter der Leitung von Oliver Trefzer bewiesen sie mit Liedern wie „Glory to our Lord“, „Agnus Dei“ und „Tears in Heaven“, dass sie ebenfalls in unterschiedlichen Musikrichtungen bestehen können. Auch sie rissen das Publikum mit und begeisterten auch mit vom Dirigenten selber geschriebenen Gospeln.

Das große Finale des Freundschaftskonzertes stellten einige gemeinsame Lieder dar. Beeindruckende 120 Sängerinnen und Sänger standen dann auf der Bühne und brachten mit einem Gospel-Medley das Beste aus dem Bereich des gesungenen Lobpreises auf Gott zusammen.

Mit dem finalen „Amen“ beendeten sie das Konzert und erhielten stehende Ovationen für ihre begeisternde Leistung.

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