Gemeinsam gegen Ausgrenzung, Mobbing und Rassismus

Von: mabie
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In diesem Projektbeispiel stellten die Kinder des Carolus-Magnus-Gymnasiums dar, aus wie vielen verschiedenen Ursprungsländern sich die Klassen zusammensetzen. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. „Das ist eine total ungewohnte Rolle“, sagte Holger Heß, Lehrer am Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG). Denn beim jüngsten Projekttag unter der Überschrift „Wir sind eins!“ gegen Ausgrenzung, Mobbing und Rassismus an der Schule nahmen die Schüler selbst das Steuer in die Hand, und den Lehrern blieb nur die Rolle des Zuschauers.

So packten Schülerinnen wie Christiane Rothkranz und Laura Gruchow beispielsweise eine Menge an Sechstklässlern in eine Gruppe und loteten auf dem weitläufigen Schulgelände ihre Teamfähigkeit aus. Dazu mussten sich die Schüler auf nur wenigen ausgelegten Zeitungsseiten so platzieren, dass alle der mehr als 40 Füße Platz darauf hatten. Punkte gab es dafür natürlich auch, genauso wie bei anderen Spielen, bei denen sich die jüngeren Schüler auf Anweisung der älteren Schüler geordnet nach ihren Schuhgrößen aufstellen mussten.

Andere Projekte, die beim abschließenden Schulfest natürlich auch einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden, drehten sich um afrikanische Trommelkunst oder beschäftigten sich damit, wie sich Menschen mit einer Behinderung im Alltag zurechtfinden können. Auch die künstlerische Darstellung, aus wie vielen verschiedenen Ursprungsländern sich die Schülerschaft am CMG eigentlich zusammensetzt, war eins der beeindruckenden Projektergebnisse.

Das Ganze fügt sich natürlich nahtlos in das kürzlich mit einer ganz besonderen Auszeichnung im Bereich „Demokratische Mitgestaltung in der Schule“ ein. „Unsere Schülervertretung ist wirklich einzigartig, und es ist erstaunlich, was Schüler für Schüler so alles organisieren können“, lobte Holger Heß.

Dazu gehört auch die Unterstützung sozialer und gemeinnütziger Projekte, für die die Schülervertretung am CMG bei unterschiedlichsten Anlässen immer wieder die Spendenbüchse kreisen lässt. So kamen für „Ärzte ohne Grenzen“ 550 Euro, für den Förderkreis der Schule 440 Euro und für die Aktion „Unsere Kinder“ der Stadt Übach-Palenberg noch mal 110 Euro zusammen.

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