Gelungene Premiere der neuen KG-Präsidentin

Von: hama
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„Bi-jetrochd” aus Tüddern:
„Bi-jetrochd” aus Tüddern: Lena Honings und Rebecca Pohl zeigten, wie man sich in Gangelt integriert. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. In der ausverkauften Narrhalla der Gangelter Muhrepenn gab es gleich bei den ersten Akteuren ein dickes Kompliment für die neue KG-Präsidentin Monika Rademacher, die sich an diesem Abend erstmals bei einer Galasitzung den Narren präsentierte.

„Dass Du in dieser schwierigen Zeit das Präsidentenamt von Willi Babel übernimmst, ist aller Ehren wert”, lobte Hans Ritterbex, Sänger der Unterhaltungskapelle „Schabernack”.

Die fünf Musiker, die üblicherweise die Sitzungen in Gangelt immer beschließen, sorgten diesmal zu Beginn für die richtige Stimmung, und Ritterbex wunderte sich schon nach dem zweiten Stück: „Wenn hier so die Post abgeht, macht das Singen richtig Spaß!” Während die Präsidentin von der Alt-Herren-Abteilung des Trommlerkorps in den Saal geleitet worden war, schwebte Prinz Heiko I., begleitet von 12 Supermännern, ein. Eine der Neuerungen des Abends hatte seitlich von der Bühne Platz genommen: Der Musikverein sorgte für beste Stimmung den ganzen Abend. Heidi Schröders lieferte die erste Büttenrede.

Sie nahm sich in einem Zwiegespräch mit der Präsidentin deren Leben vor, nannte sie „Babeline”, wusste so manchen Schwank zu berichten. Wie gelungene Integration aussieht, zeigten Lena Honings und Rebecca Pohl, die aus dem Selfkant nach Gangelt gezogen sind und sich gleich aufmachten, die Galasitzung zu bereichern. Die beiden „Bi-jetrochde” machten das, was man in der Bütt lange nicht mehr gehört hatte: Sie nahmen sich die Gangelter Dorfprominenz mit ihrem Selfkanter Platt vor. Während die Mitglieder der Bambinitanzgruppe sicher zu Hause schon schliefen, zeigten die „Roten Funken”, die „Black Angels” und das KG-Tanzpaar Anna Nöthe und Pia Becker ihr Können auf der Bühne.

Putzfrauen, die nicht nur alles sauber machen, sondern auch für gute Laune sorgten, waren KG-Vorsitzende Anke Nöthe, Gabi Nöthe und Ingrid Paulus. Männerdominiert war der letzte Teil der Sitzung. Das Birgdener Männerballett heizte den Gästen schon wunderbar ein. Es folgte n die Herren-Tanzgruppe „PoolJonges” aus Scheifendahl und zum Höhepunkt und großen Abschluss vor dem Finale die „Muhremän”, das Männerballett des Gangelter Muhrepenn. Einer war am Ende des Abends fix und fertig: Kalle Hinz hatte als Kellner die Aufgabe, den Elferrat mit Getränken zu versorgen. „Die haben gut geschluckt”, wischte er sich den Schweiß ab.
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