Gelungene Aktionswoche an der GGS Übach-Palenberg

Von: mabie
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Eine andere Anlaufstelle bei der Projektwoche der GGS Palenberg war die Erste Hilfe mit dem Deutschen Roten Kreuz. Foto: Markus Bienwald
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Eine andere Anlaufstelle bei der Projektwoche der GGS Palenberg war die Erste Hilfe mit dem Deutschen Roten Kreuz. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Und zack, das saß! Der Hieb mit dem eigens für spielerische „Kämpfe“ gemachten Stock traf genau den Stock des Gegners. Aber selbst bei einer schnellen Folge von Schlägen war keine Wut auszumachen, vielmehr setzten die beiden Schüler der dritten Klasse der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Palenberg an diesem Vormittag die für das Kampfsporttraining gedachten Instrumente nur spielerisch gegen ihre Klassenkameraden ein.

Nebenan traten zwei Jungs mit „Laserschwertern“ aus Kunststoff gegeneinander an, natürlich gut geschützt durch Helme. Andere Klassenkameraden nahmen sich an die Hand, stürzten sich mit vollem Anlauf auf eine große dicke Turnmatte und genossen durch die darunter platzierten Rollen den gemeinsam produzierten Schwung.

Die sportlichen Aktivitäten in der Turnhalle an der Barbarastraße waren aber nur Teil einer Aktionswoche, die Kinder, aber auch ihre Eltern stark machen sollte, wie Schulleiterin Martina Eichler erzählte. „Gerade für ein gutes Miteinander in der Schule ist es wichtig, gemeinsame Erfahrungen hinsichtlich eines gewaltfreien Umgangs untereinander zu machen“, sagte sie.

Und das forderte nicht nur den Einfallsreichtum des gesamten Lehrerkollegiums heraus, das sich mit vielen Aktionen direkt mit seinen Schülern um einen künftig noch stressfreieren Umgang miteinander kümmerte.

Konflikte lösen

So war das zum Beispiel auch bei der Streitschlichtung, die schon die jüngsten Schüler nach kürzester Zeit bestens in der Praxis umsetzen konnten. Nicht nur in Rollenspielen lernten die Kinder, wie sie die im Alltag manchmal nicht zu vermeidende Konflikte untereinander nur durch Gespräche und Miteinander lösen.

„Das funktioniert auch in der Praxis ganz hervorragend, zum Beispiel gestern Morgen auf dem Schulhof“, war Schulleiterin Martina Eichler begeistert. Weitere Bausteine waren Erste-Hilfe-Stunden mit den Profis vom Roten Kreuz, Entspannungsübungen oder auch ein im benachbarten Jugendzentrum in Palenberg aufgebauter Sinnesparcours. „Aber auch die Eltern waren dabei, denn sie konnten in Zusammenarbeit mit Vertretern des Deutschen Kinderschutzbundes gleich an zwei Terminen herausfinden, wie sie als Erziehungsberechtigte mit dazu beitragen können, ihren Nachwuchs stark zu machen.“

So wurde die Vorlaufzeit für das Projekt von einem satten halben Jahr bestens genutzt, um eine gelungene Aktion anzubieten, die allen Spaß machte.

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