Geilenkirchens CDU-Chef hat die Nase gestrichen voll

Von: st
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Tritt nicht mehr zur Wiederwahl an: CDU-Parteichef Manfred Schumacher. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. CDU-Parteichef Manfred Schumacher hat die Nase gestrichen voll und steht für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Am Donnerstagabend hat er den Parteivorstand darüber informiert. Wie nach dieser Sitzung verlautete, soll er zugesagt haben, die Geschäfte bis zur Neuwahl eines Vorstandes weiter zu führen.

Wie weiter zu hören ist, soll Schumacher erklärt haben, nicht wegen der verlorenen Wahl zum Bürgermeister-Kandidaten beleidigt zu sein. Was ihn verärgert hat, so soll er im Vorstand erklärt haben, sei die Strippenzieherei von Parteifreunden im Vorfeld der Wahl, bei der sich der parteilose Ronnie Goertz durchgesetzt hatte.

Da er Loyalität, Wertschätzung und Verlässlichkeit vermisse, stehe er nach der Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Einige Parteifreunde sollen versucht haben, ihn zu einer Wiederwahl zu bewegen. Doch Schumacher soll konsequent abgewunken haben.

Geplant war die Neuwahl eines Vorstandes spätestens im Mai. Da sich die CDU nun auf die Suche nach einem Parteivorsitzenden begeben muss, soll die Wahl um einige Monate verschoben werden. Schumacher erklärte auf Anfrage lediglich: „Kein Kommentar!“

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