Geilenkirchener Tulpensonntagszug mit fast 500 Teilnehmern

Von: Markus Bienwald
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Spontane Tanzeinlagen brachten Schwung und Spaß ins Jeckenzentrum am Geilenkirchener Markt. Foto: Markus Bienwald
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Prinz Michael I. (Patzak) und Prinzessin Martina I. (Aretz) vom GKV genossen den Ausblick vom Prinzenwagen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. So richtig sonnig war es beim gestrigen Tulpensonntagszug auch in Geilenkirchen nicht. Doch das konnte die Laune der aktiven Narren und der Besucher kaum trüben. „Wir haben heute rund 470 Teilnehmer“, freute sich Udo Cüppers, der wie immer vorneweg fuhr und so den mehr als 20 teilnehmenden Gruppen eine freie Bahn verschaffte.

Die war auch bitter nötig, denn traditionell knubbelte es sich gerade rund um den Marktplatz so richtig. Doch hier war mit Absperrungen und vielen Sicherheitskräften vom ausrichtenden Geilenkirchener Karnevalsverein (GKV) für alles vorgesorgt. Vorsorglich eingepackte Regencapes durften dann aber doch in den Taschen bleiben, als der närrische Lindwurm sich am Johann-Plum-Platz in Bauchem formierte.

Hier sah man dem einen oder anderen Zugteilnehmer zwar schon die Feierspuren der vergangenen Tage an. Dennoch schlugen sich die allermeisten Aktiven sehr tapfer und hielten bis zum großen Finale am Markt durch. Thematisch gab es dieses Mal eine riesige Mischung. So schrieben sich beispielsweise die Offiziellen vom FC Germania Bauchem ihre im Verein täglich gelebte Integration auf die Fahnen.

Da waren die Aufschriften auf den Shirts der rund 100 Gruppenmitglieder mit „Die gelbe Gefahr aus Bauchem“ natürlich eher augenzwinkernd zu verstehen. Wie man so richtig fett Party macht, zeigte die zweite Bauchemer Truppe: Sie traten in grellorangen Overalls mit Aufdruck als die Gefangenen von Alcatraz auf. Doch spätestens bei ihrer gigantisch guten Tanzeinlage am Markt war die Freude über die „Befreiung“ an Karneval riesengroß. Angesichts solcher Feierlaune konnte auch das Prinzenpaar Prinz Michael I. (Patzak) und seine Prinzessin Martina I. (Aretz) vom GKV nur applaudieren.

Dass auch das Prinzenpaar aus Bauchem stammt, machte den Zug fast zu einer Bauchemer Angelegenheit, aber es gab natürlich auch viele andere Gäste, die den Tulpensonntagszug zu einem echten Erlebnis machten. Dabei fiel auf, dass die Clowns, die sich vielleicht ein Beispiel am als ebensolcher verkleideten Bürgermeister Georg Schmitz genommen hatten, und die Einhörner in Sachen Verkleidungstrends ganz vorne lagen. Es war ein ausgesprochen sehenswerter Zug in der Stadt. Und vor allem die vielen Menschen, die sich am Wegesrand in teils herrlichen Kostümen tummelten, machten das doch nicht so freundliche Wetter schnell vergessen.

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