Geilenkirchen - Geilenkirchener muss 1000 Euro Geldstrafe zahlen

Geilenkirchener muss 1000 Euro Geldstrafe zahlen

Von: Herbert Keusch
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Zu einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro verurteilte Einzelrichter Thomas Schönig einen 72-jährigen Angeklagten aus Geilenkirchen.

Der hatte am 30. Oktober vorigen Jahres gegen 13.30 Uhr nicht nur einen Verkehrsunfall auf dem Theodor-Heuss-Ring in Geilenkirchen verursacht, bei dem ein Sachschaden von mehr als 3300 Euro entstanden und bei dem eine Verkehrsteilnehmerin verletzt worden war. Er hatte zudem die Unfallstelle verlassen und sich damit der Verkehrsunfallflucht schuldig gemacht. Daraufhin war noch am gleichen Tag, dem 30. Oktober, der Führerschein des Geilenkircheners eingezogen worden.

Die Ordnungsbehörde teilte dem 72-Jährigen mit, dass neben einer verhängten Geldstrafe sein Führerschein für neun Monate gesperrt ist. Gegen diesen Bescheid und die im Strafbefehl festgelegte Höhe der Geldstrafe legte der Geilenkirchener Einspruch ein.

Diesen Einspruch begründete jetzt in der Verhandlung vor dem Einzelrichter am Geilenkirchener Amtsgericht Verteidiger Alexander Schmidt, wobei es dem 72-Jährigen offensichtlich vor allen Dingen darum ging, möglichst schnell wieder die Fahrerlaubnis zurück zu bekommen.

Im Verlauf der Verhandlung stellte der Richter zudem fest, dass die verhängte Geldstrafe wohl offensichtlich zu hoch angesetzt war.

Sperre begrenzen

In seinem Plädoyer beantragte Verteidiger Alexander Schmidt, die Führerscheinsperre auf zwei Monate zu begrenzen. „Damit habe ich dann kein Problem, wenn der Angeklagte auf die Möglichkeit verzichtet, Ansprüche aus dem schon längeren Fahrverbot zu stellen. Wobei derartige Ansprüche immer abgewiesen werden”, führte Richter Thomas Schönig aus.

Neben der verhängten Geldstrafe von 1000 Euro erhielt der 72-jährige Geilenkirchener nach Verkündung des Urteils, in dem die zweimonatige Sperre des Führerscheins ausgesprochen wurde, seine Fahrerlaubnis zurück.
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