Geilenkirchener Aktionskreis startet ins neue Jahr

Von: g.s.
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Zahlreiche Vertreter aus der Geschäftswelt, von Politik, Behörden, Organisationen und Vereinen konnte Rüdiger Strübig zum Neujahrsempfang des Aktionskreises im Haus Basten begrüßen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Viele Vertreter aus der Geschäftswelt, von Politik, Behörden, Organisationen und Vereinen waren am Sonntag der Einladung des Aktionskreises (AK) Geilenkirchen zum 14. Neujahrs- empfang ins Haus Basten gefolgt. Vorsitzender Rüdiger Strübig hieß die Gäste zu frühem Beginn um 10 Uhr willkommen.

Mit Blick auf den CDU-Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers scherzte er: „Aus der Bundespolitik wollte ich eigentlich heute zwei Vertreter begrüßen. Aber der von der SPD ist noch nicht da, die stehen immer später auf.“

Wie sich später herausstellte, war Norbert Spinrath aber von 11 Uhr ausgegangen und traf dann auch gegen 10.45 Uhr ein. Nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich wich der AK in diesem Jahr von Programm und Gestaltung des Empfangs ab. So bekamen die Besucher anstatt ellenlanger Redebeiträge erstmals Christian Macharski alias „Hastenraths Will“ zu Gesicht und Gehör. „Für uns im Selfkant ist Geilenkirchen das Tor zur Welt“, ließ der Entertainer wissen.

Mit Hinweis auf den vom deutschen Wetterdienst bestätigten wärmsten Ort Deutschlands in 2014 sah er die Stadt schon als das „Mallorca Nordrhein-Westfalens“ aufblühen. Natürlich nahm er auch wieder die regionale Wirtschaftspolitik auf die Schippe: „Ein Bürgermeister muss mit fadenscheinigen Verlockungen und unhaltbaren Versprechungen die Unternehmen nach hier holen.“ Für Geilenkirchen sei ein großer Schaden durch den Brand des Schwimmbades entstanden: „Wenn man bedenkt, dass man dafür 200 Wurmfenster kaufen könnte...“

Mit zwei äußerst unterschiedlichen Powerstimmen begeisterten Denise Aymans und Ralf Simons harmonisch aufeinander abgestimmt als Duo „Stimmfarben“ im Verlauf des Empfanges mehrfach die Zuhörer. Ohne Begrüßungen und kurze Ansprachen geht es aber dann doch nicht bei einem Neujahrsempfang. So ging Strübig auf das zurückliegende Jahr ein und wagte einen Ausblick auf die Veranstaltungen in 2015. Dabei hob er besonders das 50-jährige Bestehen des Aktionskreises hervor.

Auch Bürgermeister Thomas Fiedler richtete ein paar Worte an die Gäste. Der fünfte Bauabschnitt im Rahmen der Stadterneuerung stehe kurz bevor, zudem bleibe dann noch die Neugestaltung des Bushofs vor dem Bahnhof. „Ich überlasse mir oder meinem Nachfolger die Darstellung darüber, wie es dort weitergehen soll“, so Fiedler. Bald werde Platz für das neue Bad gemacht. Fiedler sprach auch von der Vermarktung des 120.000 Quadratmeter großen, voll erschlossenen neuen Gewerbegebiets zwischen Bauchem und Gillrath. Er werbe derzeit in der Kommunalpolitik dafür, 10.000 Quadratmeter davon für zwei Projekte mit insgesamt zwölf Unternehmen bereitzustellen.

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