Geilenkirchen - Geilenkirchen: Unterhaltsamer Stoff für die „Theater-Starter”

Geilenkirchen: Unterhaltsamer Stoff für die „Theater-Starter”

Von: g.s.
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Die Jungen und Mädchen des Fr
Die Jungen und Mädchen des Frelenberger Kindergartens hatten ihre Freude an dem „Tapferen Schneiderlein”, dass von Diplom-Puppenspieler Daniel Wagener (r.) unter Mithilfe von Christian Dumhard in Geilenkirchen aufgeführt wurde. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Geschichte vom armen Schneider, der sich mit List und Tücke zum König „hocharbeitet”, begeisterte in der Städtischen Realschule Geilenkirchen mehr als hundert Kinder.

Im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Geilenkirchen und in Zusammenarbeit mit Projekt „Theater-Starter” gastierte das Berliner „Theater Zitadelle” mit dem Puppenschauspiel „Das tapfere Schneiderlein” für Kinder ab fünf Jahre mit zwei Aufführungen in der Aula.

Quer durch Deutschland

Der Diplom-Puppenspieler Daniel Wagener ist seit sechs Jahren mit seinem Hauptdarsteller, dem „Schneider Helge” quer durch Deutschland auf Tour und hat schon viele tausend Jungen und Mädchen mit dem Märchen beglückt.

Seit zwei Monaten ist Wagener ohne Pause unterwegs - und hat es seitdem auch nicht mehr in sein Berliner Zuhause geschafft.

In Geilenkirchen wurde er von Christian Dumhard begleitet, der für die Technik verantwortlich zeichnete.

Die ursprüngliche Geschichte ist schnell erzählt. Der junge Schneider sitzt tagaus, tagein auf seinem Tisch und näht an einem Wams. Es ergab sich, dass es mit einer Fliegenpatsche sieben lästige Fliegen auf einen Schlag erwischte. Weil Helge dieses große Ereignis - „Sieben auf einen Streich”- vielen Menschen kundtun wollte, zog es ihn in die große weite Welt.

Lautes Kinderlachen

Die bei der ersten Aufführung anwesenden Jungen und Mädchen vom „Pro Multis”-Kindergarten in Frelenberg bekamen in leicht abgeänderter Form vermittelt, wie aus einem armen Schneider mit viel List ein König wurde. Ohne Mantel zog Schneider Helge in die Welt, und mit einer Krone auf dem Haupt wurde er in einem Schloss sesshaft.

Denn nachdem das Schneiderlein auf seinen Gürtel „Sieben auf einen Streich” in großen Buchstaben aufgenäht hatte, hielt man es für einen Kriegshelden, der vermeintlich sieben Feinde auf einen Schlag niedergestreckt hatte.

So verschaffte sich Helge sogar in den Bergen bei den Riesen Respekt.

Auch König Rudolf Eckstein bekam es mit der Angst zu tun, als er von dem Mann erfuhr, der ihm als Ritter angekündigt wurde. Als der Schneider schließlich um die Hand der Königstochter, der Prinzessin „Maria die Schöne” anhielt, musste er erst drei Prüfungen bestehen. Zunächst galt es, die beiden Riesen im Wald loszuwerden. Dies gelang mit einer List, indem der Schneider Zwist zwischen die beiden Brüder säte. Die waren aufeinander derart erbost, dass sie sich gegenseitig erschlugen.

Als es dem Schneiderlein schließlich gelingt, auch noch ein Einhorn zu bändigen und ein Wildschwein zu fangen bleibt dem König nichts anderes übrig als dem tugendhaften Ritter seine Tochter anzuvertrauen.

Helge gibt sich dann zwar als armer Schneider zu erkennen, aber das kann die Liebe seiner Prinzessin Maria zu ihm nicht trüben. So übernimmt er das Königreich und lebt fortan in Glück und Frieden...

Das laute Kinderlachen zwischendurch und der Applaus am Ende waren nicht nur ein Ausdruck der Begeisterung der jungen Zuschauer, sondern auch eine schöne Erinnerung für den diplomierten Puppenspieler Daniel Wagener.
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