Geilenkirchen - Geilenkirchen: Startschuss für Pflasterung des Marktplatzes

Geilenkirchen: Startschuss für Pflasterung des Marktplatzes

Von: Udo Stüßer
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So sollen der Marktplatz und d
So sollen der Marktplatz und das Gelände vor St. Ursula nach der Fertigstellung aussehen. Planentwurf: Büro für Kommunal- und Regionalplanung

Geilenkirchen. Der Startschuss zum dritten Bauabschnitt der Stadtkernsanierung ist gefallen. Betroffen sind der Bereich vor dem St. Ursula-Gymnasium, der vor dem Gebäude befindliche Parkplatz und die Grünfläche hinter dem Marktbrunnen.

Vorher soll aber noch der Marktplatz neu gepflastert werden. Geilenkirchens Beigeordneter Hans Hausmann ging in der Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses am Dienstagabend auf den Zeitplan ein: Im Mai soll mit der Neugestaltung des Marktplatzes begonnen werden, Anfang August mit dem Umbau des Platzes vor St. Ursula.

„Ziel ist, vor dem Nikolausmarkt fertig zu sein”, zeigte sich Hausmann optimistisch. Die von dem Stadtplaner und Architekten Professor Dietmar Castro vom Aachener Büro für Kommunal- und Regionalplanung vorgelegte Planung fand großen Zuspruch der Ausschussmitglieder. Fünf Varianten hatte er zuvor den im Rat vertretenen Fraktionen zukommen lassen. Im Bauausschuss stellte er alternative Entwicklungsmöglichkeiten des vom Kloster in früheren Zeiten als Zier- und Kräutergarten genutzten Geländes vor.

Eines fehlte in allen vorgelegten Varianten: Die von der vor Jahren von Stadtplaner Jochen Meyer-Brandis von der Aachener Planungsgruppe MWM vorgeschlagenen Wasserspiele waren nicht berücksichtigt: „Dann laufen die Kinder oft mit nassen Füßen herum.

Außerdem bringt eine solche Anlage hohe Instandhaltungskosten mit sich. Und wir sehen durch Wasserspiele eine Trennung des zentralen Herzstückes”, argumentierte Dietmar Castro. Die Zahl der Parkplätze vor St. Ursula, derzeit 23, soll beibehalten oder sogar noch erhöht werden.

Der Marktplatz wird mit Natursteinen gepflastert, aus „förderrechtlichen Gründen”, wie Bürgermeister Thomas Fiedler erklärte. Vor St. Ursula soll dann eine Grünfläche entstehen. Mit Baumpflanzungen soll eine axiale Betonung des Eingangs von St. Ursula erreicht werden. Die derzeit noch stehende Birke und die Zeder müssen weichen, so dass sich ein freier Blick auf St. Ursula ergibt.

Eingeplant ist auch ein kleiner Mehrgenerationenpark. Die Planung fand bei allen Fraktionen großen Zuspruch. Nur Dr. Stephan Evertz (Grüne) schlug vor, die derzeit bestehenden Parkplätze zu belassen und keine neuen anzulegen, wie es die Pläne von Castro vorsehen. „So können wir Kosten sparen”, argumentierte er. Der Stadtplaner wird deshalb noch einen zweiten Entwurf von Variante drei vorlegen, der dann ebenfalls zur Abstimmung kommt.

Hausmann ging anschließend nochmals auf die Neugestaltung des Marktplatzes ein. Diese ist jetzt erforderlich, weil etliche Steine defekt sind.

Parken auf dem neuen Platz solle deshalb nicht mehr gestattet werden, die Herbstkirmes solle wieder auf den Parkplatz am Beamtenweg verlegt werden. Auch beim Aufbau des Karnevalszeltes müsse man Vorsicht walten lassen. ?Mit dem Gabelstapler dürfe der Platz jedenfalls nicht mehr befahren werden.

Auch der Stadtrat der Planung ebenfalls zu, wird sie noch in einer Einwohnerversammlung vorgestellt.
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