Geilenkirchen - Geilenkirchen ist jetzt Hochschulstandort

Geilenkirchen ist jetzt Hochschulstandort

Von: Markus Bienwald
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Im eigenen Hörsaal der CSB-System AG am Stammsitz in Geilenkirchen haben 30 Studenten der Betriebswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik ihr Studium aufgenommen. Foto: Markus Bienwald
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CSB-Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Peter Schimitzek will Studenten über den Tellerrand schauen lassen. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Nun ist Geilenkirchen auch Hochschulstandort, denn 30 Studenten begannen nun bei der CSB-System AG ihre Studiengänge in Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik.

Für CSB-Gründer und Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Schimitzek natürlich ein Grund zur Freude. „Denn ohne Ausbildung gibt es auch kein gesammeltes Wissen“, gab er den Studenten, die nun bei CSB im Verbund mit der privaten Rheinischen Fachhochschule Köln in Geilenkirchen ihr Studium absolvieren mit auf den Weg.

Welcher Weg vor den Studienanfängern liegt, das machte Dr. Schimitzek gleich zu Anfang klar. „Wir wollen Sie über den Tellerrand hinausschauen lassen“, betonte er. Und damit kam er neben seinem Faible für problemorientierte Lösungsansätze zu seinem zweiten Lieblingsthema, dem Zeitmanagement.

Denn die Studenten können hier auch neben dem Beruf studieren, was wohl für die meisten gilt. „Und derjenige, der neben seinem Studium auch noch arbeitet, der arbeitet gleichzeitig auch an effizienter Zeitgestaltung“, unterstrich Schimitzek. Was das für die bei CSB angebotenen Studiengänge bedeutet, machten die beiden Dozenten Prof. Linus Schleupner und Diplom-Kaufmann Johannes Berens klar.

Für Letzteren war vor allem die Idee, das Studium in einem betriebswirtschaftlichen Unternehmen, das neben dem Hintergrundwissen auch noch über einen eigenen Hörsaal verfügt, zu absolvieren, ein echter Mehrwert. „Hier können wir betriebswirtschaftliche Fragestellungen mit beruflichen Fragestellungen vereinen“, sagte Berens.

Dazu biete das Geilenkirchener Unternehmen nach dem Start mit dem ersten Studiengang zusätzlich die Chance, weitere Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten am Standort zu nutzen.

„Wir arbeiten intensiv an einem Weiterbildungspaket“, stellte Prof. Schleupner in Aussicht. Das könne Ringvorlesungen, Praxistage, gemeinsame Labore oder auch Softwarekurse beinhalten. „Am Ende haben sie dann neben dem Bachelor noch viele weitere Zertifikate“, warb Johannes Berens.

Warum Dr. Peter Schimitzek den ersten Studiengang in Geilenkirchen unbedingt in seinem Unternehmen haben wollte, erklärte er ganz einfach damit, dass er ausgebildete Fachkräfte gerne vor Ort halten will.

„Natürlich ist ein Studium beispielsweise in Köln schön“, sagte er, aber die Heimatverbundenheit von Menschen aus der Region, die in Geilenkirchen auf dem Land studierten, könne damit noch wachsen. „Und wer nicht in die Ausbildung investiert, verpasst als Chef die Zukunft“, schloss er kurz und knapp.

Natürlich müsse ein Unternehmen wie die weltweit tätige CSB-System AG mit deutlichen Wachstumsaussichten auch dafür sorgen, dass am eigenen Standort der Nachwuchs heranreift. „Wir wollen irgendwann einmal 1000 Leute sein“, sagte Dr. Schimitzek, das sei nur zu schaffen, wenn auch in die Zukunft investiert werde.

Und natürlich hat der Visionär und Firmengründer des unter anderem mit unternehmerischer Ressourcenplanung weltweit in 40 Ländern und mit mehr als 500 Mitarbeitern erfolgreichen Unternehmens auch schon ein Ziel, wo die neuen Studienangebote künftig stehen werden.

„Aktuell sind es 30 junge Menschen aus der Region, bald können es 240 bis 280 werden“, sagte Dr. Schimitzek am Rande des Studienbeginns.

Um das umzusetzen, stehen natürlich auch noch bauliche Veränderungen des seit Anfang der 90er Jahre genutzten Geländes „An Fürthenrode“ auf dem Programm. Hier hoffte er auf baldiges grünes Licht von der Stadt, um sein Vorhaben, am Standort weiter zu investieren, umsetzen zu können.

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