Geilenkirchen - Geilenkirchen feiert: buenos d’as Spanien

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Geilenkirchen feiert: buenos d’as Spanien

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Der weltbekannte Dudelsackspieler David Johnston unterhielt die Besucher in der Aula der Realschule mit bekannten Liedern. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Eine zweistündige Feier mit Musik, Gesang und Wortbeiträgen setzte den Schlussstrich unter das Großbritannienjahr im Rahmen der Länderpräsentation „Geilenkirchen blickt auf Europa”.

Das Vereinigte Königreich stand seit Mai 2009 im Fokus der von der Europa-Union, Stadtverband Geilenkirchen, in Zusammenarbeit mit der Stadt Geilenkirchen organisierten 14. Präsentation eines europäischen Landes. In der Aula der städtischen Realschule begrüßte Moderator Andy Holmes, der selber als Brite von 1965 bis 1967 auf dem Flughafen in Teveren stationiert war, die rund 300 Gäste.

„Ich bin nach meiner Stationierung zunächst wieder nach Großbritannien zurückgekehrt, später aber wieder nach Europa gekommen, wo ich jetzt in Schinveld lebe”, erzählte Holmes. Mit einem bekannten Lied betätigte er sich als Eisbrecher, bevor der stellvertretende Bürgermeister Uwe Eggert das Wort ergriff.

Eggert begrüßte die zahlreichen Ehrengäste mit dem Kommandeur des Awacs-Verbandes, Brigadegeneral Burkhard Pototzki, an der Spitze. „Very british hatten wir die Gelegenheit, unsere Nachbarn etwas näher kennen zu lernen”, blickte Uwe Eggert zurück. Seit die englische Sprache als Pflichtfach Einzug in die Schulen gezogen habe, hätten die Deutschen viele Begriffe aus dem Englischen übernommen.

Schon die „Kids” singen voller Stolz „Happy Birthday”, eine Person oder Sache werde nicht mehr als toll, sondern „cool” bezeichnet. Die Frau von heute gehe „shoppen” und nicht einkaufen. Heute wohne keiner mehr allein, sondern sei „Single”. Ein Treffen sei ein „Meeting”, aus dem Grillabend werde eine „Barbecue Party”, und dort gebe es keine Mix-Getränke, sondern „Cocktails”. Dabei könne der Mensch dann so richtig „relaxen”. „Die englische Sprache ist nicht nur in unsere deutschen Wohnzimmer eingezogen, Englisch ist die Weltsprache”, sagte Uwe Eggert. Komme ein Reisender in einem Land der Welt mit seiner Muttersprache nicht weiter, so sei die englische Sprache die gemeinsame Basis für die Völkerverständigung.

„Völkerverständigung haben wir auch über die Musik, Kunst und Literatur erlebt, wie die Veranstaltungen der Länderpräsentation in den vergangenen sieben Monaten zeigten”, erinnerte Uwe Eggert. Sein Dank galt den Mitarbeitern des Kulturamtes der Stadt Geilenkirchen, die mit ihrem Engagement und Einsatz zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beigetragen hätten. Mit einem „Goodbye United Kingdom” und „Buenos d’as Espana” beendete Uwe Eggert seine Ansprache. „Buenos dias” deshalb, weil Spanien im kommenden Jahr als 15. europäisches Land die Länderpräsentation bereichern wird.
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