Geilenkirchen-Teveren - Gegen „wilde Brasilianer” für zehn Minuten aufs Feld

Gegen „wilde Brasilianer” für zehn Minuten aufs Feld

Von: g.s.
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Michael Goebbels und Markus Kaumanns (1. und 3. v.l.) sowie Dragan Samardzic (2.v.r.) zeichneten am ersten Dienstag verantwortlich für das Kleinfeldfußball-Turnier, zu dem viele Jugendliche nach Teveren kamen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren. Zum zweiten Mal bietet das Jugendamt der Stadt Geilenkirchen unterstützt durch das Jugendheim „Zille” und den FC Germania Teveren eine Ferienfreizeit für sportlich Ambitionierte. Die aktivere Alternative zum sonstigen „Abhängen” oder „Chillen” ist in diesem Fall an sechs aufeinander folgenden Dienstagen das „Kicken für Daheimgebliebene”.

Jeden Dienstag in der Zeit von 14 bis 19.30 Uhr haben Kinder und Jugendliche während der Ferien Gelegenheit, sich auf dem Fußball-Kleinfeld an der Grundschule in Teveren im sportlich-fairen Spiel zu messen. Das Turnier ist offen für alle, die Teilnehmer müssen keinem Verein angehören. Alle Interessierten können hier auch in bunt zusammen gewürfelten Mannschaften mitmischen. „Hier geht es total multi-kulti zu”, sagte bereits Angelique Ernst vom Jugendamt.

Und das soll auch in diesem Jahr so sein. Ihre Kollegen Michael Goebbels Markus Kaumanns von der mobilen Jugendsozialarbeit sind für die Organisation zuständig.

Schon am ersten Dienstag kamen zwei Dutzend Jungen und Mädchen aus Geilenkirchen und den Nachbarkommunen zum Fußballspiel nach Teveren. Fast alle hatten das Fahrrad als Fortbewegungsmittel für die Exkursion nach Teveren genutzt.

„Das Ferienangebot an die Jugend wird auch diesmal gut angenommen”, freut sich Michael Goebbels. In dem angebotenen Kleinfeldfußball sehen die Mitarbeiter des Jugendamts eine Chance, die Jugend sinnvoll zu beschäftigen.

Am ersten Dienstag überwogen die Jüngeren, am kommenden Dienstag wird eine bunte Mischung erwartet. Dafür haben sich bereits weit über 50 Fußballbegeisterte angemeldet. Ein Team besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart, gespielt wird jeweils zehn Minuten.

Die lockere sportliche Betätigung verspricht nicht nur Spaß und Unterhaltung, nebenbei können sich die Jugendlichen auch untereinander kennen lernen. Gespielt wird in zwei Alterskategorien: bis 15 Jahre und über das 15. Lebensjahr hinaus.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Teams interessante wie abenteuerliche Namen gegeben, da kamen die „Kaiserstadt Supporters” oder die „Wilden Brasilianer” zusammen, es standen sich „Heidekicker” und „Street Soccer” gegenüber, die „Frelenberger Kickers” mischten ebenso mit wie die „Hustler”, „The Winner” oder gar die „Super Kickers”.

Nun bleibt - auch für die Veranstalter - abzuwarten, welche Blüten die Fantasie die Teilnehmer diesmal treiben. Neben Urkunden und Preise für die Sieger gibt es für alle Mannschaften kleine Geschenke. Zuschauer sind zu jeder Zeit willkommen.
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