Geilenkirchen - Gebäck und Gebet: Kirche öffnet ihre Türen

Gebäck und Gebet: Kirche öffnet ihre Türen

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
offenekirche_bu
„Hereinspaziert, hereinspaziert”: Pfarrerin Tanja Bodewig (r.), Pfarrer Till-Karsten Hesse, Doris Hoffmann, Manfred Rose, Dorothea Wassenberg (v.l.) und das Team im Hintergrund laden die Menschen zu „Gebäck und Gebet” in die Offene Kirche ein. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Vor zwei Jahren hatte die evangelische Kirchengemeinde Geilenkirchen das Projekt „Verlässlich geöffnete Kirchen” gegründet. Seitdem kommen viele Gläubige auch an Werktagen in die evangelischen Gotteshäuser in der Innenstadt wie auch nach Teveren.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr sollten die Kirchen als Rückzugsort aufgesucht werden können, um für einen Moment der Stille und des Gebetes im Trubel des Alltags zu verweilen.

Noch immer beteiligt sich die Kirchengemeinde Geilenkirchen als einzige Gemeinde im Kreis Heinsberg an diesem Pilotprojekt der Rheinischen Landeskirche. Seit dem Herbst haben die Pfarrer Tanja Bodewig und Till-Karsten Hesse das Projekt um ein Angebot erweitert.

„Jeden Dienstag steht jetzt eine Kontaktperson als Ansprechpartner im Kirchenraum bereit”, erklärt Tanja Bodewig die Neuerung. „Die Frauen und Männer stehen zur Verfügung und sorgen dafür, dass die Kirche ein Gesicht bekommt”, so die Pfarrerin.

Dagmar Hiltenkamp, Doris Hoffmann, Heidi Nagy, Manfred Rose, Dorothea Wassenberg und die beiden Pfarrer werden abwechselnd an Dienstagen zwischen 10.30 und 12 Uhr den Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir beantworten alle Fragen, selbst zur Geschichte der Gotteshäuser, und nehmen uns auch der Sorgen und Nöte der Menschen an”, sagt Tanja Bodewig.

„Menschen aller Konfessionen können zu uns kommen und ihre Anliegen vortragen”, ergänzt Till-Karsten Hesse. Er hofft zudem, dass an den Dienstagen auch einige Besucher des Wochenmarkts „einfach mal rüberkommen”. Die Kirche sei ein Aufenthaltsort für alle Generationen, hier bestehe die Möglichkeit, Gott zu begegnen.

„Bei uns können Menschen ihre Not und Sorgen abladen und Gott nah sein”, empfindet Doris Hoffmann vom Presbyterium. Ein von ihr gestalteter Aufsteller vor der Kirche soll die Aufmerksamkeit wecken: Er weist auf das Gebäck und den Kaffee hin, der an den Dienstagen kostenlos angeboten wird. Auf der Vorderseite empfängt ein bunt in Szene gesetztes Haus die Kirchenbesucher mit offenen Händen. „Kaffee und Kirche - Gebäck und Gebet”, lautet auf der Rückseite die Einladung zur offenen Einrichtung.

Neben Kaffee und Gebäck warteten am Dienstag aber auch Sekt und Häppchen auf die Besucher, denn mit Pfarrerin Tanja Bodewig und Doris Hoffmann feierten gleich zwei engagierte Gemeindemitglieder just an diesem Tag Geburtstag - und das sollte gebührend gefeiert werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert