Gangelts Bürger kämpfen für die Glasfaser

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Gangelt. Für die Gemeinde Gangelt und die vielen kleinen Ortschaften wird es ernst. In wenigen Tagen läuft die Frist ab, zu der sich die Bürger für einen Glasfaseranschluss entschließen müssen.

Am 3. Februar müssen im jeweiligen Ort oder in einer Gemeinschaft von Orten mindestens 40 Prozent einen Vorvertrag bei einem der drei Provider flink, NEW oder NetAachen eingereicht haben. Damit das auch wirklich klappt, haben sich Bürgerinitiativen gegründet, die jede für sich, Nachbarn, Freunde und Bekannte von den vielen Vorteilen des Glasfaserausbaus überzeugen wollen.

So lud die Initiative „Bürger für Glasfaser“ mit Unterstützung des Gangelter Bürgermeisters Bernhard Tholen zu einer Versammlung aller Bürgerinitiativen im Gebiet Gangelt, Selfkant und Waldfeucht in die Festhalle Breberen ein. Ziel sollte eine koordinierte konstatierte Aktion der Bürger zum Finale beim Wettlauf um die 40 Prozent sein.

Insgesamt erschienen über 40 Bürger. In seiner Einführungsrede stellte der Initiator, Elmar Bransch aus Gangelt, einen Offenen Bürgerbrief vor, der aus Sicht der Bürger noch mal alle Argumente für Glasfaser sowie die Preismodelle und Kontaktmöglichkeiten zusammenfasst. Dieser Brief wurde nun in allen Orten von Gangelt, Selfkant und Waldfeucht von Freiwilligen verteilt.

„40 Prozent ist nur eine Zahl, wir müssen der Deutschen Glasfaser zeigen, dass wir Bürger dahinter stehen und alles tun wollen, damit wir das superschnelle Internet bekommen. Wenn die sehen, dass wir ernsthaft an diesem Ausbau interessiert sind, dann wird uns weder die Deutsche Glasfaser noch die Gemeinde Gangelt im Stich lassen“, rief Elmar Bransch den Teilnehmern des Abends zu.

Nach Verteilung der Briefe von Haus zu Haus konstatierte Bransch: „Die Resonanz war überwältigend, wir schaffen das.“ Die Kosten für den Druck der Briefe übernimmt die Gemeinde Gangelt.

Im Februar ist eine zweite Veranstaltung dieser Art für die Gemeinde Selfkant geplant, dort haben die Bürger einen Monat länger Zeit für ihre Entscheidung.

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