Gangelter Musiknacht: Gängelder Bejer heizt die Stimmung an

Von: Markus Bienwald
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Mehr als 2000 Gäste waren bei der Gangelter Musiknacht am Kahnweiher.
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Die „Promotion Men“ sind im gestandenen Alter, zeigten aber, dass sie alles andere als leise sind. Foto: Markus Bienwald
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Zwischendurch mal Zeit zum Anstoßen mit dem eigenen Gängelder Bejer zu finden, fiel Heiko Wolter (l.) und Achim Tholen (r.) schwer. Foto: Markus Bienwald

Gangelt. Lag es am nach alter Handwerkskunst gebrauten Gängelder Bejer, dass am Samstagabend bei der inzwischen fünften Auflage der Gangelter Musiknacht richtig was los war? „Keine Ahnung, aber bei uns läuft es“, freute sich Achim Tholen, der gemeinsam mit Heiko Wolter und anderen Mitstreitern das süffige dunkle Bier ausschenkte.

Es dürften mehr als 2000 Gäste gewesen sein, die sich sicherlich nicht nur dieses Schmankerl schmecken ließen, denn schließlich stand bei dem sehr geselligen Abend mit vielen Treffen und Geschichten auch noch einiges an Musik auf dem Plan. Dass letzterer ein ganz schöner Stressfaktor sein kann, erlebte auch Cheforganisator Rudi Rheimann. „Es läuft hervorragend“, meinte auch er angesichts der großen Menschenmenge, die auf dem Gelände zwischen Kahnweiher, Eingang zum Freibad und dem Infocenter den Klängen der fünf Kombos auf der eigens aufgebauten Bühne lauschten.

Lauschig war übrigens auch das Wetter, denn die sich manchmal ein wenig hoch auftürmenden Wolken sorgten für angenehmes Feierklima, und die Menschen in der Menge genossen die Klänge von der Bühne. „Ich danke allen, die dieses Event überhaupt erst möglich gemacht haben“, so Rudi Rheimann. Denn ohne den ehrenamtlichen Einsatz von gleich fünf Ortsvereinen, beinahe unzähligen Helfern und den Sponsoren von NEW west und der Raiffeisenbank Heinsberg wäre solch ein Open-Air-Event ohne Eintritt kaum zu stemmen.

Und die entspannte Atmosphäre rund um das Partygelände sorgte im Zusammenspiel mit geeignetem Freiluftwetter nicht nur dafür, dass die Zapfhähne glühten, die Begrüßungscocktails und auch die eigens servierte Paella und andere Köstlichkeiten weggingen wie warme Semmeln. „Wir feiern unser erstes kleines Jubiläum, und entsprechend wollen wir den Besuchern neben dem gewohnt tollen Musikprogramm noch das eine oder andere Extra anbieten“, hatte Rheimann schon im Vorfeld versprochen. An der Musik sollte das nicht scheitern, da war definitiv etwas für jeden dabei.

Schon der Auftakt war ein echter Knaller, denn die Bandmitglieder von „Workshop“, den musikalischen Eisbrechern des Abends, wurde die Ehre zuteil, mit einem Motorradcorso der Biker und Triker Gangelt abgeholt und zur Bühne gebracht zu werden. Musikalisch waren es bei ihnen Deutschrock, kölsche Tön‘ und auch eigene Songs, die von Anfang an Laune machten. Die danach angetretenen „Promotion Men“, alle schon in etwas gesetzterem Alter, aber weit jenseits von „leise“ angesiedelt, griffen dann den Sound der rollenden Steine auf und ließen die großen Songs der 1960er-Jahre aufleben.

Dann kam für Rudi Rheimann der Moment der Wahrheit, vom Organisator über den Moderator wurde er zum Musiker, denn schließlich trat er mit seiner eigenen Band „Atlantic“ auf. Sie nahm die Gäste mit auf die atemberaubende Partywelle mit Hits der 1970er- und 1980er. Als Viertes durften die Jungs von „So what“ ran, die seit der Premiere der Gangelter Musiknacht dabei sind und schon als so etwas wie die Hausband gelten dürfen. Moderner Rock und Pop, gemixt mit Evergreens, ließen diese Combo als Knaller für jede Party erscheinen. Und „Rock Stu“, die schon beim nachmittäglichen Soundcheck die ersten Fans auf dem nahen Wohnmobilstellplatz generierten, sorgten schon beim letzten Mal dafür, dass die Leute nicht mehr nach Hause gehen, sondern lieber noch feiern wollten.

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