Gangelter Gemeinderat benennt Straße und ernennt neuen Ortsvorsteher

Von: red
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Bald wird es bei der Schierwaldenrath Kirche ein neues Straßenschild geben. Der Holzschnitzer wird den Schriftzug Pater-Raes-Straße in Angriff nehmen. Foto: defi

Gangelt. Der Rat der Gemeinde Gangelt hat einstimmig und ohne weitere Diskussion beschlossen: Die Straße im Baugebiet „Hinter der Kirche“ in Schierwaldenrath erhält die Straßenbezeichnung Pater-Raes-Straße. In der vorletzten Ratssitzung hatte sich gezeigt, dass zwar alle Ratsmitglieder zum Gedenken an den beliebten Pater Constantin Raes eine Straßenbenennung mit seinem Namen wünschten.

Allerdings hatte die Frage, ob die Straße Pater Raes oder Pfarrer Raes heißen solle, noch zu Diskussionen geführt.

Pater Constantin Raes war 2010 verstorben. Er war Pfarradministrator der Pfarrgemeinde St. Anna Schierwaldenrath, Subsidiar in den Pfarreien der Weggemeinschaft Gangelt und Seelsorger in den Gangelter Einrichtungen. Zuvor wirkte der Montfortaner-Pater in der Mission. Schierwaldenraths Ortsvorsteher Hans Ohlenforst (CDU) hatte dem Gemeinderat nach nochmaligen Beratungen mit dem Kirchenvorstand und im Ortsring den nun einstimmig akzeptieren Namen Pater-Raes-Straße vorgeschlagen. Unter dem Straßennamensschild soll ein Zusatzschild mit den nachfolgenden Angaben angebracht werden: Pater Constantin Raes SMM, 1931, † 2010, Seelsorger in Schierwaldenrath von 1980 bis 2010.

Eine Schweigeminute widmete der Rat der Gemeinde Gangelt dem im Juni verstorbenen Ratsmitglied Ludwig Kaprot, Ortsvorsteher des Gemeindebezirkes Hastenrath-Kievelberg. Bürgermeister Bernhard Tholen würdigte die Verdienste des verstorbenen Ratsmitglieds. Ludwig Kaprot sei neben dem Gemeinderat noch in vielen anderen Bereichen tätig gewesen. Vor allem in der Kirchengemeinde und bei den Schützen habe er sich ehrenamtlich engagiert. Bürgermeister Tholen: „Glaube, Sitte, Heimat, die Leitmotive der Schützen, deren Dekanatsbundesmeister er war, waren seine eigenen Leitmotive, die er gelebt und nach denen er gehandelt hat.“ Er sei ein ruhiger und besonnener Mensch gewesen, der immer ein Lächeln auf den Lippen gehabt habe. Tholen: „Auch ich war froh, einen treuen und wertvollen Mitstreiter für das Gemeinwohl gefunden zu haben. Die Ratsmitglieder und die Mitarbeiter der Verwaltung werden seine liebenswerte und kollegiale Art vermissen.“

Ludwig Klaprots Sohn Ralf wurde im Rahmen der Ratssitzung zunächst als neues Ratsmitglied vereidigt und anschließend auf Vorschlag der CDU-Fraktion zum Ortsvorsteher von Hastenrath-Kievelberg gewählt.

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