Gangelter Einrichtungen gehen neue Wege

Von: Thomas Hoff
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Amtsübergabe: Schwester Jeanette Basch, die scheidende Hausoberin Schwester Patricia Stümper, Diakon Thomas Hoff, Schwester Jaicy Jacob, Ute Kelleners und Schwester Simone Weber, die Provinzoberin (v. l.).

Gangelt. Es war im Jahr 1869, als ein Hilferuf aus Gangelt nach Dernbach im Westerwald drang. Maria Katharina Kasper, die Gründerin der Kongregation der „Armen Dienstmägde Jesu Christi“, entsandte daraufhin die ersten drei Schwestern nach Gangelt. Der Grundstein für das, was die Gangelter Einrichtungen heute ausmacht, war gelegt.

Bis heute prägt das Vorbild der Maria Katharina Kasper die Einrichtungen. Dafür, dass dies so bleibt, hat in den vergangenen achteinhalb Jahren vor allem die Hausoberin Schwester Patricia Stümper eingestanden. Mit größtem persönlichen Engagement, vor allem aber mit ihrer herzlichen Zuwendung zu jedem ihrer Mitmenschen hat Schwester Patricia in den Gangelter Einrichtungen und darüber hinaus Spuren gezeichnet.

Die Hausoberin wurde kürzlich in den Provinzrat des Ordens gewählt und wird künftig Führungsaufgaben auf nationaler Ebene in der Ordenszentrale in Dernbach/Westerwald übernehmen. Mit einem Festakt wurde die bei Mitarbeitern, Bewohnern, Klienten und Patienten wie auch außerhalb der Einrichtungen gleichermaßen beliebte Ordensfrau nun aus Gangelt verabschiedet. Nach einem vom Seelsorgeteam der Einrichtungen gestalteten Gottesdienst würdigten Provinzoberin Schwester Simone Weber und Martin Minten, Geschäftsführer der Katharina Kasper ViaNobis GmbH, zu der die Gangelter Einrichtungen gehören, das herausragende Wirken von Schwester Patricia und dankten ihr besonders für den unermüdlichen und aufopfernden persönlichen Einsatz.

Die Ordensgründerin Katharina Kasper ist mit zahlreichen Beispielen dafür bekannt, dass sie sich stets den Herausforderungen der Zeit gestellt und dazu auch unkonventionelle Wege beschritten hat. Dieser Intention folgend, haben die Dernbacher Schwestern mit der Nachfolgeregelung für die Gangelter Einrichtungen einen neuen Weg beschritten: Diakon Thomas Hoff, seit gut dreieinhalb Jahren Seelsorger in den Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung und im Katharina Kasper-Heim am Standort in Gangelt, wurde mit der Nachfolge in den Ämtern und Funktionen von Schwester Patricia beauftragt.

Ihm wurde mit Ute Kelleners eine Mitarbeiterin zur Seite gestellt, die seit fast 30 Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Einrichtungen pädagogisch tätig ist und die seelsorglichen Aufgaben mitträgt.

Die Provinzoberin sprach beiden die Sendung in die neuen Aufgaben zu und übertrug Diakon Hoff die Verantwortung für die Ordensvertretung, bevor Geschäftsführer Martin Minten gratulierte und Gottes Segen für die gemeinsame Arbeit erbat. Zum Abschluss überreichte Schwester Patricia dem neuen Ordensvertreter symbolisch einen goldenen Schlüssel.

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