Galasitzung mit Gästen von Nah und Fern

Von: Georg Schmitz
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Das GKV-Prinzenpaar Dirk und Irene Stegemann wird in dieser Session von den Adjutanten Claudia Merx und Robert Peters begleitet. Weil Dirk zumindest im wörtlichen Sinne kein Mann von Format ist, muss ein Bierkasten als Aussichtsplattform Abhilfe leisten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Der Geilenkirchener Karnevalsverein (GKV) hat sich auch in diesem Jahr über den guten Besuch seiner Galasitzung gefreut. „Wir haben ein neues Zelt und man höre und staune – es ist warm“, hatte Ehren- und Sitzungspräsident Franz-Michael Jansen eingangs der Gala-Kostümsitzung erfreut festgestellt.

Diesen positiven Umstand nahmen Besucher im Zelt zur Kenntnis, erinnerten sich doch viele an „Kalte Füße“ in vorangegangenen Jahren.

Trotz der gleichzeitig stattfinden Frauensitzung in Würm verzeichnete die karnevalistisch geschmückte Narrhalla auf dem Markt mit über 250 Besuchern ein nahezu volles Haus. Natürlich tragen auch die anderen Karnevalsgesellschaften immer zum Füllen eines Festzeltes bei.

So hatten sich beim GKV die Süggerather Spätlese, die KG „Lott se loope“ Immenwauweiler, der Internationale Karnevalsverein (IKV) Teveren, die Hatterather „Schanzeremmele“ und eine kleine Abordnung des „Würmer Wenk“ eingefunden.

Die Teilnahme zeigt, dass der Zusammenhalt innerhalb des Komitees Geilenkirchener Karnevalsgesellschaften (KGKG) groß geschrieben wird. Mit Karnevalsvereinen aus Derichsweiler und Straeten machten zudem zwei befreundete auswärtige Gesellschaften dem GKV ihre Aufwartung. Die aktiven „Innenstadt-Narren“ konnten mit einem guten Programm auftrumpfen, das neben viel Tanz und Gesang auch Showdarbietungen und Büttenreden beinhaltete.

Schon beim Einmarsch der GKV-Akteure ließ sich das närrische Volk zu emotionsgeladenem Jubel hinreißen. Es dauerte seine Zeit, bevor sich das Prinzenpaar Dirk und Irene Stegemann zusammen mit seinen Adjutanten Claudia Merx und Robert Peters den Weg durch die Menge zur Bühne gebahnt hatte. Angekommen auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“, winkte es dann dem jubelnden Volke zu.

Beheimatet im Heidedorf

Franz-Michael Jansen hatte wieder Co-Moderatorin Katja Fischer zur Seite, die für das anfängliche Jugendprogramm verantwortlich zeichnete. Eine „Zwergengruppe“ aus Teveren fiel besonders auf, sie unterstützte das Prinzenpaar, das ebenfalls im Heidedorf beheimatet ist. So erklärt sich auch das diesjährige Motto des GKV „der kleine Prinz zieht mit Radau, von Teveren nach Geilhünibau“ – wobei mit Geilenkirchen, Hünshoven, Niederheid und Bauchem gemeint sind.

Dirk I. ist zumindest im wörtlichen Sinne kein Mann von Format, und so verfolgt ihn während der laufenden Session seine geringe Körpergröße immer wieder. Doch der GKV hatte vorgesorgt und seinem Prinzen einen Bierkasten als willkommenes Podest unter die Füße gestellt. Solomariechen Lea machte den Einstand im über vierstündigen Programmreigen, es folgten die Große und Mittlere Garde auf dem Fuße.

Katja Fischer hatte zuvor ein Dutzend Tanzmariechen entschuldigt, die allesamt mit Grippe im Bett lagen. Bei der ersten Musikgruppe „Hat Wat“ aus Süsterseel kam sofort urige Stimmung auf. Ihre Karnevalslieder und Rock-Medleys rissen das närrische Volk von den Sitzen. Das veranlasste Franz-Michael Jansen im Anschluss zum Kommentar „Ich habe noch nie so einen tollen Eisbrecher erlebt“.

Über den „Singenden Wirt“ Helmut Schröders aus Straeten braucht man nicht viele Worte zu verlieren, denn er ist seit Jahren fester Bestandteil der GKV-Sitzungen. Seinem Auftritt folgte „Quick ’n’Easy“, die Ü-30-Tanzgruppe des GKV, und die war wahrhaftig gut drauf. Die dem KGKG angeschlossenen Vereine stellten sich anschließend dem Publikum vor, nachdem zuvor die KG Derichsweiler mit einem eigenen Beitrag zur Unterhaltung des närrischen Volkes beigetragen hatte.

Die hübschen Mädels der Showtanzgruppe „Stardust“ halten seit Jahren dem GKV die Treue und glänzten an diesem Abend mit einer Super-Choreographie, wobei die Darbietung auch ohne Hebefiguren ihren Reiz hatte. Mit Wort und Witz und viel Akrobatik brachten das eigens aus Bremen angereiste Duo „Luise und Kurt“ das Publikum zum Lachen. Stimmungskanone Manni O. heizte den Zuhörern ebenfalls noch einmal ordentlich ein, bevor die Wegberger Band „Op Kölsch“ einen krönenden Schlussstrich unter eine erfolgreiche Galasitzung des GKV zog.

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