Geilenkirchen/Übach-Palenberg - Fußball-WM: Bringt es die Mischung aus Jung und Alt?

Fußball-WM: Bringt es die Mischung aus Jung und Alt?

Von: Herbert Keusch
Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind derzeit das Thema schlechthin, das vor allen Dingen die Fußballfans in Atem hält.

Von den alle vier Jahre stattfindenden Titelkämpfen lassen sich aber viele einfach mitreißen, was nicht zuletzt auch an den „Public Viewing”-Übertragungen der Spiele auch in kleineren Städten liegt.

Wie geht es weiter? Trainer und Funktionäre aus Vereinen in Geilenkirchen und Übach-Palenberg standen vor dem morgigen Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien Rede und Antwort.

„Ich gehe davon aus, dass die deutsche Mannschaft nach der spielerisch überzeugenden Leistung gegen Australien das Halbfinale erreichen wird”, sagt Markus Diederen, Geschäftsführer und Jugendleiter beim FC Germania Bauchem.

Ob mehr gelingt, müsse sich dann zeigen. Spanien ist sein Titelfavorit, weil der Europameister mit einem sehr ausgeglichenen Kader in Südafrika dabei sei und wohl eine der stärksten Mannschaften stelle. „Ich sehe mir die Spiele dieser Fußball-Weltmeisterschaft abends immer in unserem Vereinslokal im Bauchemer Sportzentrum an, wo wir eine schöne große Leinwand mit einem Beamer installiert haben.”

Die Weltmeisterschaft sieht sich Ralf Bangel mit Freunden, aber durchaus auch mal in Ruhe zu Hause an. Der Trainer der Handball-Damen des VfR Übach-Palenberg war „von Anfang an der Ansicht, dass die deutsche Mannschaft Weltmeister wird”.

Obwohl mit Michael Ballack der Leader des Teams ausfällt. Aber Schweinsteiger, Lahm und Özil hätten schon im ersten Spiel gegen Australien gezeigt, dass man auf sie bauen könne.

„Ich erwarte neben der deutschen Mannschaft Spanien, Argentinien und Brasilien im Halbfinale. Aber auch die Afrikaner sind auf ihrem eigenen Kontinent bei dieser Weltmeisterschaft nicht zu verachten, obwohl ich glaube, dass sie letztlich keine Rolle spielen werden.”

„Wer sonst als Deutschland soll diesmal Weltmeister werden?”, fragt Holger Bien, Trainer des Fußball-A-Ligisten VfL Übach-Boscheln, eher rhetorisch. Das deutsche Team habe eine gute Mischung aus Jung und Alt, die Mannschaft werde sich im Verlauf des Turniers weiter steigern, nach der schon sehr starken Leistung im ersten Spiel gegen Australien.

„Ich setze auf England, das trotz des schwachen Starts noch eine gute Rolle spielen kann. Argentinien, Brasilien, vielleicht auch Ghana und die Elfenbeinküste und ganz bestimmt wohl auch Spanien werden bei dieser Weltmeisterschaft um den Titel mitspielen.”

„Nach der souveränen Leistung im ersten Spiel gegen Australien wird unsere Mannschaft problemlos ins Halbfinale spazieren. In der Gruppe sollte man vor Ghana und Serbien aber Respekt haben”, wird der große Optimismus von Michael Witek, Trainer des Fußball-A-Ligisten SV 09 Scherpenseel-Grotenrath, deutlich.

Er rechnet bei dieser Weltmeisterschaft - die er sich im Kreis von Freunden und Fußballkollegen gerne im Vereinsheim am Scheleberg anschaut - mit einer ganz starken holländischen Mannschaft, die „ganz bestimmt eine gute Chance” hat, erstmals Weltmeister zu werden. Weitere Favoriten auf den Einzug ins Halbfinale sind für ihn die argentinische und vor allen Dingen die spanische Nationalmannschaft.

„Es hört sich zwar komisch an, aber die deutsche Mannschaft ist aus meiner Sicht durch den Ausfall von Michael Ballack stärker geworden”, glaubt Paolo Pinna, Trainer der Frelenberger Rot-Weißen. „Die nachrückenden jungen Akteure sind fußballerisch so überragend. Mit einer derart starken Mannschaft hat Deutschland noch nie bei einem solchen Turnier gespielt.”

Er geht davon aus, dass Deutschland das Halbfinale erreicht. Und dann, glaubt Paolo Pinna, ist alles möglich. „Holland hat auch diesmal wieder eine Mannschaft, die Weltmeister werden könnte. Aber erneut traue ich das den Oranjes nicht zu”, sagt der Frelenberger. „Die üblichen Verdächtigen wie Brasilien und - damit rechne ich ganz stark - Spanien werden bei diesem Turnier vorne dabei sein.”

Ganz schwer wird es aber für jede Mannschaft, die Italiener zu besiegen, sagt der Coach mit italienischen Wurzeln. Da vertritt er die Meinung der Familie. Und mit der ist es auch prima, zuhause in Marienberg die Spiele der Weltmeisterschaft anzuschauen.
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