Funke hätte für Explosion gereicht

Letzte Aktualisierung:

Geilenkirchen. Erhebliche Kosten hat der Austritt von Flüssiggas an einer Tankstelle an der Heinsberger Straße in Geilenkirchen am Freitag verursacht.

Auf die Versicherung kommen aufgrund des fast vierstündigen Betriebs-, beziehungsweise Umsatzausfalls der Tankstelle sowie der Einsatzgebühren für Feuerwehr und Polizei nach ersten Schätzungen Kosten im fünfstelligen Euro-Bereich zu.

Nach ersten Erkenntnissen war durch Reparaturarbeiten an der Flüssiggasanlage eine Undichtigkeit entstanden. Beim Befüllen des Bodentanks wurde das Leck bemerkt, nachdem bereits etwa 800 Liter Flüssiggas in den 7000 Liter fassenden Tank hineingepumpt worden waren.

Innerhalb weniger Minuten wurden Tankstelle, Shop und angegliederte Werkstatt evakuiert, der Tankstellenpächter stoppte sämtliche Fahrzeuge, die auf das Gelände fahren wollten.

Nach großräumiger Absperrung durch die mit sechs Streifenwagen aus Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven angerückten Polizeibeamten wurden auch die in der Nachbarschaft wohnenden Menschen vorsorglich gewarnt. Auch der Rettungsdienst stand vor Ort in Bereitschaft.

Weil das Flüssiggas schwerer als Luft ist, setzte es sich in den Kellerräumen um den Bodentank ab. Hier hätte ein Funke oder eine brennende Zigarette genügt, um das Gas-Luftgemisch zur Explosion zu bringen. Deshalb schaltete der Stromversorger in dem Bereich des Betriebes den Strom komplett ab.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert