Gangelt - Für Nachtschwärmer eine Stunde länger Straßenlicht

Für Nachtschwärmer eine Stunde länger Straßenlicht

Von: hama
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Wenn die letzte Lampe ausgeht,
Wenn die letzte Lampe ausgeht, dient in Gangelt nur noch der Turm von St. Nikolaus als schemenhafte Orientierung. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Nachtschwärmer in der Gemeinde Gangelt haben es dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Milthaler zu verdanken, dass sie samstags erst kurz vor zwei Uhr in der Nacht ihren Heimweg antreten können. So sie denn auf künstliches Licht zur Orientierung angewiesen sein sollten.

Danach wird es nämlich zappenduster, und je nachdem, wo man herkommt, beziehungsweise was man vorher gemacht oder gar konsumiert hat - der Weg nach Hause könnte ein abenteuerlicher werden.

Reduzierter Betrieb

Im Rahmen der Energie- und Kosteneinsparung wird bei der Straßenbeleuchtung ab Januar 2012 ein neues Zeitfenster eingeführt. Aktuell wird die Beleuchtung in der Straßen der Gemeinde Gangelt täglich von 20 bis 6.30 Uhr im so genannten reduzierten Betrieb gefahren.

Sparziel 37.500 Euro

Zukünftig soll die Beleuchtung von montags bis freitags von Mitternacht bis fünf Uhr in der Früh komplett abgeschaltet werden. An den Samstagen und Sonntagen sollte von 1 bis 5 Uhr Verdunkelung herrschen.

Am Ende einigte man sich aber darauf, den Bürgern in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Stunde mehr Licht zu gönnen.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde erläutert, dass damit im Jahresmittel nicht nur eine Kosteneinsparung von rund 37.500 Euro erreicht werden sollen, sondern auch noch der Ausstoß von Kohlendioxid um rund 130 Tonnen reduziert wird.

Bei dieser Maßnahme fallen allerdings auch einmalige Kosten an. 1660 Euro für das Umprogrammieren von 56 Schaltstellen, 1400 Euro für das Kennzeichnen von Leuchten und rund 4000 Euro für die Umprogrammierung der Schaltstelle an der Sittarder Straße, an der zwingend die Beleuchtung des Fußgängerüberweges erforderlich ist.

Ausnahmen errechnen

Bis zur Ratsitzung soll geprüft werden, wie teuer es wäre, zu besonderen Tagen wie Silvester oder Karneval die Beleuchtung durchbrennen zu lassen.
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