Für guten Zweck: Charity-Turnier der Tennisfreunde TC Rot-Weiß

Von: red
Letzte Aktualisierung:
12610916.jpg
Auf ganz großes Tennis hofft der Vorsitzende des Fördervereins des Tennisclubs Rot-Weiß Geilenkirchen, Karl-Heinz Stamm, beim in den Turnierplan integrierten Charity-Turnier, dessen Erlös jungen Flüchtlingen in Geilenkirchen zugutekommen soll. Foto: red

Geilenkirchen. Die Brille darf Karl-Heinz Stamm für diesen Fototermin ruhig abnehmen. Denn zum einen ist Platz eins wegen des unschönen, und für Sandplätze „tödlichen“ Regenwetters ohnehin nicht bespielbar. Zum anderen gilt es für den Vorsitzenden des Fördervereins des Tennisclubs Rot-Weiß aber ohnehin erst am kommenden Sonntag, 31. Juli, beim anstehenden Charity-Turnier des von unserer Zeitung mitpräsentierten KW-Cups ganz genau hinzusehen.

„Wir freuen uns, dass wir voll besetzt sind“, so Stamm, denn nur so könne der Gedanke, mit sportlichem Einsatz auch etwas für den guten Zweck zu tun, später in klingender Münze gezählt werden.Am Sonntag treffen dazu zwischen 9 und etwa 13 Uhr ausschließlich Doppel aufeinander. „Und die werden noch untereinander ein wenig gemischt, damit sich die Aktiven auch besser kennenlernen können“, sagt Stamm lächelnd.

Der Turnierbetrieb beim KW-Cup ruht dann, damit die jungen Nachwuchsspieler später ganz in Ruhe ihre Besten der Altersklassen U14 und U21 ausspielen können. „Bei unserem Charity-Turnier geht es nicht darum, wer der Beste ist“, so Stamm über die freundschaftlichen sportlichen Begegnungen für das gute Ziel. Vielmehr geht es darum, mit den mindestens 200 Euro Startgeld, die Summe für den guten Zweck so hoch wie möglich zu puschen.

„Mehr als 17.000 Euro sind bei den letzten Malen zusammengekommen“, rechnet Stamm vor und freut sich, dass das Wohltätigkeitsturnier im Rahmen des KW-Cups nun schon zum achten Mal stattfindet.

Die Liste der Spendenempfänger mit der Malteser-Jugend, der Jugend-Feuerwehr Geilenkirchen, dem Jugendheim Zille der evangelischen Kirchengemeinde, dem NewCom-Jugendheim der katholischen Kirchengemeinde, dem Spielplatz an der Lütticher Straße und der Janusz-Korczak-Schule zeigt, dass es den Geilenkirchener Tennisfreunden dabei um die Förderung der Jugend geht.

„Dabei bleibt es natürlich auch dieses Mal“, betont Stamm, „und da geht einem das Herz auf, wenn man sieht, wie positiv das aufgenommen wird“. Er sei wie auch die anderen Vertreter des Fördervereins beim Tennisclub Rot-Weiß Geilenkirchen der Ansicht, dass Spenden für die Jugendarbeit in und um die Stadt immer auch ein bisschen eine Win-Win-Situation sind, wenn auch nur fürs gute Bauchgefühl auf der Geberseite und den Fortbestand oder Ausbau von Einrichtungen auf der Empfängerseite.

„Schön ist auch, dass die Spendenübergabe meistens im Rahmen eines kleinen Festes stattfindet“, schließt der Vertreter des Fördervereins, der nicht nur die eigene Jugend, sondern auch die jungen Menschen in der Stadt fördert. Und bei den Maltesern gab es zudem noch das Gegenangebot: Denn für den eigens für das Clubheim an der Tennisanlage angeschafften Defibrillator gab es von den Maltesern als Dankeschön einen Einweisungskurs für den elektronischen Lebensretter.

In diesem Jahr stehen übrigens die Kinder und Jugendlichen, die alleine und mit ihren Familienmitgliedern aus ihrer Heimat geflüchtet sind und nun in Geilenkirchen leben, im Fokus der Spendenaktion.

Wer bei einer möglichen Neuauflage des Ganzen im nächsten Jahr in den Genuss der voraussichtlichen Spendensumme von 2000 Euro kommt, das wird der Vorstand des Fördervereins noch entscheiden. Und da Tennis beim TC Rot-Weiß auch ein bisschen Familiengefühl dabei ist, hat man seitens der Turnierleitung das Charity-Turnier bei der kommenden Auflage vom weiteren Turniergeschehen abgekoppelt.

„So können die Mannschaften ungestört untereinander kommunizieren und nach ihren Spielen für den guten Zweck hervorragendes Tennis der Nachwuchsgeneration genießen“, schließt die Turnierverantwortliche Ulla Symens dazu. So wird am Samstag zuerst ganz ungestört geholfen und später dann ganz großes Tennis serviert. „Und zum Schluss sitzen die Leute immer noch gerne lange zusammen“, weiß Stamm und freut sich, dass so der soziale Gedanke auch für ein schönes soziales Miteinander sorgt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert