Geilenkirchen - Für den gebürtigen Kölner Prinz Lars geht ein Traum in Erfüllung

Für den gebürtigen Kölner Prinz Lars geht ein Traum in Erfüllung

Von: Markus Bienwald
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Während sich Lars Kratz (3.v.r.) und seine Kerstin (2.v.r.) zum Prinzenpaar krönen ließen, trat Amtsvorgänger Christof Frensch (3.v.l.) als Adjutant auf, was auch den zweiten Präsidenten Hemme Cüster (l.) freute.
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Nicht nur beim Spiel der „Roten Funken“ in der hervorragend besuchten Bürgerhalle in Würm war zum Karnevalsauftakt die Begeisterung groß. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Fast hätten die gut 250 Gäste bei der Proklamation des neuen Prinzenpaares der Karnevalsgesellschaft (KG) „Würmer Wenk“ am Freitagabend den Eindruck haben können, dass der neue Prinz Lars Kratz und seine Prinzessin Kerstin es nicht eilig hatten, ins Outfit der Regenten zu schlüpfen.

Doch es war nicht der Prinz, sondern sein in der Bürgerhalle Würm zum Adjutanten benannter Amtsvorgänger, der für eine gewisse Verzögerung sorgte. Nachdem Guido Küppers als Funkenoffizier und Chef der Roten Funken mit ein paar musikalischen Krachern die Bude wackeln ließ, zeigte sich aber auch Ex-Prinz und Neu-Adjutant Christof Frensch samt Gattin Nicole und Tochter Alice Bings als nun komplettes Triumvirat von Begleitern des Prinzenpaares.

Prinzenraten

Für Prinz Lars war es als gebürtigem Kölner natürlich die reinste Lust, sich den Traum vom „Eenmol Prinz zu sin“ auf der Bühne zu erfüllen. Dabei war es bis gut eine Dreiviertelstunde nach Beginn der hervorragenden Veranstaltung noch gar nicht klar, wer die neuen Regenten sind.

War mit dem „Prinzenraten“ die Würmer Karnevalstradition erfüllt, wurde allerdings mit dem bisherigen Vorgehen gebrochen, die neuen Regenten erst spät am Abend vorzustellen. Schon früher Grund zum Jubeln hatte das neue Kinderprinzenpaar Robin Stegers und Melanie Küppers, die ihrerseits die Nachfolge von Max Büschgens und Lisa Esser antraten. Für den zweiten Wenk-Präsidenten, Hermann Josef „Hemme“ Cüster, war die Wahl von Präsident Christof Frensch zum Adjutanten allerdings auch mit Mehrarbeit verbunden.

Denn schon in der vergangenen Session kam er wie die Jungfrau zum Kinde zu viel Moderationsarbeit auf der Bühne. „Aber dieses Mal wusste ich wenigstens Bescheid“, sagte er mit großem Lächeln. Und das stand ihm so gut, dass es auch während des weiteren Programmverlaufs nicht verging. Schon der beeindruckende Einmarsch der KG zeigte nämlich, wie gut die Würmer in den eigenen Reihen sortiert sind.

Drei Tanzgarden

Da gibt es 65 Mädchen und zwei Jungen, die drei Tanzgarden „Tanzwürmchen“, „Funkengarde“ und „Prinzengarde“, die zwei Tanzmariechen Celine Schmitz und Maike Peter und das Tanzpaar Kevin und Marie, die gemeinsam mit der Showtanzgruppe „Las Chaotas“ für den perfekten Karnevalseinklang sorgten.

Dass dies noch vor dem 11. November möglich ist, zeigten übrigens nicht nur die vielen Veranstaltungen in der Hochburg Köln am Abend darauf, sondern erst recht die Würmer am Freitagabend. Denn sie hatten sich bei den befreundeten Künstlern nicht lumpen lassen und fuhren zu Ehren der Majestäten und zum Spaß der Besucher richtig was auf.

Die Showtanzgruppe Nothberg ließ tänzerische Highlights funkeln, das Showorchester „Die Kaafsäck“ brachte die Bürgerhalle richtig in Schwung, und „Hastenraths Will“, der privat gerne auch mal als Christian Macharski auftritt, brachte Spaß und Freude nach Würm. Da standen auch die Gäste nicht zurück, hier waren die Vertreter des Komitees Geilenkirchener Karnevalsgesellschaften (KGKG) und fast aller KGs aus dem Stadtgebiet zu Gast.

Auszeichnungen

Präsident Reiner Spiertz vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) brachte noch etwas verspätete Auszeichnungen zum 66-jährigen Bestehen des Wenk mit. Und mit Spaß waren letztlich auch die Abteilungen der KG „Grasbürger“ Randerath-Himmerich und der „Venroder Wenk“ dabei und rundeten den perfekten Einstieg in die kurze Session ab.

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