Fünf Bruderschaften beim Jungschützengelage in Wegberg

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Geilenkirchen-Lindern. Mehr als 85 Jungschützen und Betreuer aus insgesamt fünf verschiedenen Bruderschaften trafen sich vom 22. bis zum 24. August im Haus St. Georg in Wegberg unter dem Motto „Jungschützengelage 2014“ zum gemeinsamen Zelten.

Die Teilnehmer aus den Bruderschaften St. Gereon Gereonsweiler, St. Johannes Lindern, Constantia Rölsdorf, St. Antonius-Sebastianus Wanlo und St. Sebastianus Zweifall deckten dabei ein Altersspektrum von vier bis 47 Jahren ab.

Im dreitägigen Programm wurde eine altersgerechte Mischung aus Spiel, Spaß und Abenteuer geboten. Die Jungschützen bastelten ihre eigenen Zeltwappen, erlebten Lagerfeuerromantik, orientierten sich über GPS-Geocatching im Wald und nahmen an echten Mittelalterspielen teil. So statteten die „Schildwächter zu Gangelt“ den Jungschützen einen Besuch ab und zeigten ihre Fähigkeiten im Schwertkampf. Natürlich griffen die Jungschützen alsbald auch zu Langschwert und Schild und bekamen einige Tipps von den Profis.

Zudem sorgte Zauberer Thomas Stöcker bei den Kindern für magische Momente, und Bruderschaftlerin Claudia Zons brachte den Jungschützen das Feuerspucken bei. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein großes Elternfrühstück.

Die Betreuer aus den verschiedenen Bruderschaften zeigten sich trotz des wechselhaften Wetters begeistert: „Die Stimmung im Zeltlager war wirklich perfekt. Hier ist sowohl bei Kindern und Erwachsenen eine richtig schöne Gemeinschaft zusammengewachsen“, resümierte der Wanloer Jugendwart Stefan Stepprath. Das bestätigte auch die neunjährige Hanna aus Wanlo: „Viele von uns haben hier direkt neue Freunde gefunden. Das ist toll.“

Auch die Organisation wurde von vielen Seiten gelobt. So erhielten die Jugendabteilungen der Vereine große Unterstützung vom BdSJ-Diözesanverband Aachen, dem größten katholischen Jugendverband in der Aachener Diözese.

Helmut Schmidt von der Bruderschaft Gereonsweiler war seit Mitte Dezember 2013 in die Planungen des Zeltlagers involviert: „Logistik ist bei so einem Projekt das A und O. Zum Glück konnten wir über den BdSJ auf perfekte Ausrüstung und eine bestens organisierte Küche zurückgreifen. Für Bruderschaften, die ihre Jugendabteilung fördern wollen, ist so eine auf die Kinder zugeschnittene Veranstaltung ideal.“

Entstanden war die Idee dieses groß angelegten Zeltlagers infolge eines Gruppenleiterkurses des BdSJ. Mit-Organisatorin Katrin Fenger aus Lindern zeigte sich begeistert, dass nach den ganzen Monaten der Planung alles so gut geklappt hat: „Die gelebte Gemeinschaft war fantastisch, es sind so viele Freundschaften entstanden – ich würde diese Veranstaltung sofort noch mal machen.“

Die Gespräche über eine Wiederholung im nächsten Jahr sind bereits für die kommenden Wochen geplant.

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