FSV Geilenkirchen-Hünshoven: Junge Truppe, leicht gereift

Von: agsb
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Der FSV Geilenkirchen-Hünshoven möchte nach Platz 3 im Vorjahr auch in der neuen Spielzeit in der Kreisliga B, Gruppe 3 eine gute Rolle spielen. Foto: agsb

Geilenkirchen. Hört man sich in der lokalen Fußballszene um, sehen die meisten Kenner den neuen Club SC Selfkant als den großen Favoriten in der Kreisliga B, Gruppe 3. Wobei die Konkurrenz aus dem Geilenkirchener Raum nicht zu unterschätzen ist. Neben Immendorf, Teveren II, Frelenberg II darf in diesem Zusammenhang auch der FSV Geilenkirchen-Hünshoven genannt werden.

Das Team hat mit dem Kroaten und jahrelangen Oberligaspieler Edin Durakovic einen Experten auf dem Trainerstuhl. Und der Coach sieht seine sehr junge Mannschaft auf dem richtigen Weg. „Keiner hat den Verein verlassen, wir haben uns sehr gut ergänzt und verstärkt“, sagt Durakovic. Kapitän Christopher Finken ist mit 30 Jahren der älteste Spieler im Kader, dahinter folgen Torhüter Rene Meessen und Nassir Laziz, die beide 28 Jahre alt sind. Fast der komplette übrige Kader liegt zwischen 18 und 21 Jahren.

Das gibt dem Trainer Mut und Zuversicht, der FSV geht den eingeschlagenen Weg mit jugendlichem Elan konsequent weiter. Im Vorjahr spielte der FSV nach dem Abstieg aus der A-Liga eine starke Saison und lag in der Endabrechnung nur zwei Punkte hinter dem FC Wanderlust Süsterseel, der als Zweiter in die Kreisliga A aufstieg.

Der FSV hatte das entscheidende Duell kurz vor Saisonende zu Hause mit 2:3 verloren. „Vielleicht hat die Erfahrung gefehlt, um im entscheidenden Moment anders zu agieren“, analysiert der Coach. „Ziel für junge Spieler ist es, ständig Erfahrungen zu sammeln. Nach so einer Saison denke ich schon, dass wir wieder vorne eine gute Rolle spielen können. Zuhause waren wir eine Macht, und wir wollen das Waldstadion wieder zur Festung machen.

Die Mannschaft kennt sich jetzt ein Jahr länger und weiß um ihre Stärken“, ordnet Edin Durakovic die Situation ein. Und er hofft natürlich, dass das die Mannschaft vom Verletzungspech verschont bleibt. Im Vorjahr musste der Coach monatelang auf Leistungsträger verzichten, so fehlte Leitwolf Christopher Finken etliche Monate.

Der Trainer experimentierte in den Vorbereitungsspielen und hielt so die Spannung in seiner Mannschaft hoch. Wie bei vielen anderen Teams konnte auch Durakovic selten mit dem gesamten Kader trainieren. Arbeit geht nun mal vor, auch wenn beim FSV mit viel Leidenschaft gespielt wird.

Bei den Neuzugängen setzt sich die Linie, auf junge Spieler zu setzen, weitgehend fort. Niko Nießen (18) kam von Germania Teveren, Dardan Dervishi (21) und Martin Heuter (26) von Germania Bauchen. Der vierte Neue ist der 18-jährige David Große aus der eigenen A-Jugend.

Die Viererkette des FSV besteht seit der vergangenen Saison aus blutjungen Akteuren, der Wert von 36 Gegentoren aus der Vorsaison kann sicher verbessert werden. Vorne im Sturm sieht Durakovic die große Stärke. „Einen Nassir Laziz kann man selten ausschalten, er hat bei mir alle Freiheiten. Der Sturm ist ebenfalls blutjung, aber die Spieler werden noch mehr reifen.“ 73 Treffer in 24 Partien aus dem Vorjahr unterstreichen die Offensivstärke des FSV.

In den Vorbereitungsspielen wurde das Zusammenspiel vorne immer besser. „Wir können noch einiges erreichen“, sagt Durakovic, der ein gutes Händchen für den Nachwuchs zu haben scheint. Klare Prognose: Den FSV Geilenkirchen-Hünshoven muss man in dieser Spielzeit auf dem Zettel haben.

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