Geilenkirchen - Frühjahrskonzert in der Realschule Geilenkirchen

Frühjahrskonzert in der Realschule Geilenkirchen

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Urwaldatmosphäre und Dschungelklänge: Der Musikverein St. Anna Tripsrath entführte beim Frühjahrskonzert die Zuhörer in die Welt des Schwarzen Kontinents. Foto: Johannes Gottwald

Geilenkirchen. Der Musikverein St. Anna Tripsrath hat bei seinem diesjährigen Frühjahrskonzert in der Städtischen Realschule Geilenkirchen die Zuhörer nach Afrika entführt. Der erste Teil des Abends gehörte der Jugend des Musikvereins: Für „Kiwi Cha-Cha”, „Mexican Beat” und „Slow Motion” erntete sie reichen Applaus.

Dann erwies sich der Gastchor MGV Braunsrath bei dem romantisch-idyllischen „Ave Maria” von Mendelssohn als homogener Klangkörper. Arnold Schmitz konnte hier mit prächtigen Bariton-Soli glänzen. Das Goethe-Gedicht „Wandrers Nachtlied” erklang in einer Vertonung von Carl Armand Mangold, beim Seemannslied „Rolling home” übernahm Leo Sturmans die Solopartie.

Nach dem bekannten Schlager „Youll never walk alone” konnte man bei „Der Student geht vorbei” das alte akademische Milieu mit seinen Trink- und Liebesabenteuern erleben. Und beim gefühlstiefen kroatischen Liebeslied „Mala moja” konnte Dirigent Pierre Gerits das südländisch-slawische Element einfangen.

Beim abschließenden „Oh, when the Saints” begeisterte der temperamentvolle Gesang der Braunsrather und die rhythmisch-schwungvolle Klavierbegleitung von Paul Huijts das Publikum derart, dass es spontan im Takt zu klatschen begann. Zugabe war das russische Lied „Nitschewo - das ist nun einmal so”, in dem humorvoll Pleiten, Pech und Pannen im Leben beschrieben werden.

Nach der Pause wurde es dann aber Zeit für den Musikverein St. Anna, der unter seinem altbewährten Dirigenten Büb Mühlenberg mit der „African Symphonie” sogleich in die Welt am Äquator einführte. Echte Urwald-Atmosphäre verbreitete die „Jungle Fantasy”, bei der sich vor allem junge Leute an den Trommeln, Kastagnetten und anderen Schlag- und Rhythmus-Instrumenten Bestnoten verdienten. Ruhig zog dagegen die Filmmusik aus „Jenseits von Afrika” von John Burry vorüber.

Beim „Africa” von David Paich und Jeff Porcare traten ein halbes Dutzend exotisch verkleidete Tänzerinnen auf, beim letzten Akkord landeten zwei Speere im Hinterteil des Dirigenten.

Auch das „Jungle Book” von John Moss erzählte vom tropischen Regenwald am Kongo, während man beim „The Lion sleeps tonight” keine schlafenden Großkatzen wecken wollte. Orientalisch wurde es dann bei „Army of the Nile”, wo die versunkene Welt der Pharaonen musikalisch wieder auflebte. Am Ende gab es stürmische Ovationen. Das elanvolle „Zambesi” von Bob Hilliard setzte einen effektvollen Schlußpunkt.
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