Früh übt sich, wer eine gute Geigerin wird

Von: Daniel Gerhards
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Souveräner Umgang mit Bogen und Violine. Svenja (l.) und Meissa zeigen ihr Können mit der Geige gerne. Dabei macht ihnen auch das Rampenlicht auf der Bühne nichts aus. Foto: Daniel Gerhards

Geilenkirchen. Zehn Minuten pro Tag. Länger brauchen Svenja Fuchs und Meissa Bethar nicht auf ihren Geigen zu üben. Und trotzdem streichen die beiden siebenjährigen Freundinnen schon ganz routiniert mit ihren Bögen über die Saiten ihrer Violinen.

Und: Trotzdem bleibt den beiden noch jede Menge Freizeit für andere Hobbys. Nach der musikalischen Früherziehung in der Geilenkirchener Musikschule war für beide klar: Die Violine ist das Instrument, das sie lernen wollen.

„Wir kennen uns schon seit der Krabbelgruppe”, sagt Svenja, „dass wir beide Geige lernen wollten, war aber Zufall”. Ein glücklicher Zufall, denn die beiden haben gemeinsam eine Menge Spaß beim Spielen. Und das zeigen sie auch auf der Bühne.

„Das sind zwei ganz Süße”, sagt die Geschäftsführerin der Geilenkirchener Musikschule, Gabriele Lennartz, „die beiden haben sehr viel Spaß beim Spielen. Wenn sie auf der Bühne stehen, lacht das ganze Publikum mit.”

Um sein Publikum schon in so jungen Jahren in seinen Bann zu ziehen braucht man eine Menge Selbstvertrauen. Das haben Svenja und Meissa. Und das merkt man den beiden an. Daran hat auch die musikalische Früherziehung der Geilenkirchener Musikschule ihren Anteil. Gabriele Lennartz: „Die Kinder, die schon ganz früh angefangen haben, sich mit Musik zu beschäftigen, haben schon ein richtig großes Mundwerk, wenn sie in der Unterricht kommen.”

Aber nicht nur das Selbstvertrauen wird durch den frühen Kontakt zur Musik gefördert. Bei der „Zwergenmusik” basteln Kinder zwischen 18 Monaten und zwei Jahren ihre eigenen Instrumente. Das fördert Motorik und Kreativität. Aber auch Konzentration, denn die mit den selbst gebastelten Instrumenten geht es auch rauf auf die Bühne.

Bis die Kinder vier Jahre sind, dürfen Eltern oder Großeltern gemeinsam mit ihren Kindern zur „Zwergenmusik” kommen. Danach geht es für die Kinder in der musikalischen Früherziehung alleine weiter. Dabei werden Zusammengehörigkeitsgefühl und Kooperationsbereitschaft der Kleinen gefördert. „Da sieht man schon nach einem Jahr riesige Entwicklungsschübe”, sagt Gabriele Lennartz, darum macht die Musikschule für die Kinder, die mit fünf Jahren einsteigen, eine eigene Klasse auf. Das Wichtigste ist aber, dass die Kinder den Umgang mit der Musik und den Instrumenten spielerisch lernen. Diese Entwicklung haben Svenja und Meissa schon mitgemacht. Jetzt arbeiten sie an ihrem Können auf der Violine.

Dabei ist Notenlesen für die jungen Geigerinnen kein Problem. „Das lernt man ziemlich schnell”, sagt Meissa, „die Noten sehen ja alle anders aus” - ist doch völlig klar. Für Gabriele Lennartz können die Kleinen gar nicht früh genug mit Musik in Berührung kommen. „Das macht ganz viel Sinn. Die entwickeln sich dabei so gut.”

Weitere Informationen zum Programm der Geilenkirchener Musikschule gibt es unter 02451/953050.
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