Frisch an den Start: 113 Fünftklässler in der neuen Gesamtschule

Von: fw
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Die neue Gesamtschule, die fü
Die neue Gesamtschule, die fünfte im Kreis Heinsberg, ist auf den Weg gebracht: Darüber freuen sich die Bürgermeister Bernhard Tholen (sitzend) und Herbert Corsten (2.v.r) sowie Bernward Gilles von der Bezirksregierung (3.v.r.), Schulleiter Reinhold Schlimm (r.) und dessen Stellvertreter Robert Roßmüller. Foto: Windelen

Selfkant-Höngen. Wenn die prächtige Laune bei der Eröffnungsfeier ein Signal für die Zukunft ist, dann ist die frisch an den Start gegangene Gesamtschule Gangelt/Selfkant auf einem Weg.

Der gestrige Donnerstag war ein ganz besonderer Tag in der schulpolitischen Landschaft von Gangelt und Selfkant: Mit der Gesamtschule wird nicht nur eine neue Schulform installiert, mit ihr wird zugleich das Ende der Hauptschulen in Gangelt und Höngen sowie der Realschule in Gangelt eingeläutet. In der Turnhalle der Höngener Schule hatten sich die 113 Fünftklässler, die das Fundament der neuen Gesamtschule bilden, deren Eltern und natürlich das Lehrerkollegium zum offiziellen Akt versammelt. „Und weil wir hier sozusagen die Taufe unserer neuen Schule feiern, sind auch viele prominente Ehrengäste anwesend”, freute sich Schulleiter Reinhold Schlimm. Er begrüßte die Bürgermeister Herbert Corsten und Bernhard Tholen sowie Bernward Gilles, Leitender Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung Köln. Corsten machte für den Gesamt- und Realschulverband der beiden Gemeinden deutlich, dass man mit vier Klassenräumen, einer Mensa und einem großen Spieleangebot drinnen wie draußen die Voraussetzungen dafür geschaffen habe, dass sich die Schüler „gut aufgehoben fühlen”. „Mag ein jeder von Euch das Ziel erreichen, das er sich vorgenommen hat”, wandte er sich an die Schar der Fünftklässler. Bernward Gilles lobte die neu geformte Schullandschaft: „Alle Schulformen sind nun vor Ort vertreten. Es gibt keine weiten Schulwege mehr.”

Als „Versuchskaninchen” sollten sich die Neulinge auf der Höngener Schulbank nicht betrachten, meinte er: „Euch unterrichten sehr erfahrene Lehrer, die wissen, wo es hingeht.” Leiter Schlimm verglich die neue Schule mit einem noch kahlen Baum, zu dessen gesundem Wachstum alle Seiten beitragen mögen. „Die Blüten seid ihr”, sagte er zu den Kindern. Symbolisch hefteten die Jungen und Mädchen ihre bunten Namensschildchen an ein auf Pappe gezeichnetes, karges Baumgerüst.

„Das Bäumchen muss stets gegossen werden, damit es stark wird und auch einen Sturm überstehen kann”, malte Schlimm die Zukunft aus. So wie die Feier begonnen hatte, endete sie: mit musikalischen Beiträgen der Schüler. Zum Finale stiegen Ballons mit den Wünschen der Schüler gen Himmel.Übrigens: Begleitet werden sie in ihrem Schulalltag von den selbst kreierten Maskottchen, dem Phantasie-Pärchen Self und Selfi Gangel, dem bunten Clown und dessen putziger Mausfrau.
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