Freundschaft und gegenseitige Hilfe auf 190 Kilometern

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Geilenkirchen/Baesweiler. Die Kevelaerbruderschaft Alsdorf und Umgebung pilgerte vom 2. bis 7. September zum 299. Mal zum Marienwallfahrtsort Kevelaer. Die diesjährige Wallfahrt stand unter dem Leitgedanken „Bruder Papst, frischer Wind im Haus voll Glorie“!

Geistliche Begleiter der Fußwallfahrt war während der gesamten sechs Wallfahrtstage Pfarrer Michael Krosch von der GdG St. Castor Alsdorf, Prozessionsleiter war der Präfekt der Bruderschaft, Hans-Josef Flecken.

Am 2. September verließen 65 Fußpilger bei idealem spätsommerlichen Pilgerwetter Alsdorf und Gereonsweiler und erreichten nach Übernachtungen in Wegberg und Straelen am dritten Wallfahrtstag ihr Ziel, den Marienwallfahrtsort Kevelaer. In Kevelaer schlossen sich der Fußpilgergruppe rund 200 Bus- und Auto-Pilger an.

Lichterprozession

Gemeinsam feierte man zunächst die Pilgermesse in der Kevelaerer Marien-Basilika. Nachmittags nahmen die Pilger am Kreuzweg und am späten Nachmittag abschließend an der Lichterprozession und der Verabschiedung der Buspilger teil. Danach trafen sich die Fußpilger zur „Jubilarfeier“, an der sich ein paar frohe Stunden anschlossen. Hierbei erhielten die sechs Erstpilger das begehrte Pilgerkreuz und die Festschrift der Bruderschaft. Drei Pilger nahmen zum fünften Mal, vier Pilger zum zehnten Mal an der Fußwallfahrt teil.

Im Mittelpunkt der Feier standen die beiden Silberjubilare, Hubert Königs aus Alsdorf und Josef Nüsser aus Gereonsweiler. Sie nahmen zum 25. Mal an der Fußwallfahrt teil. Die Verdienste der Beiden wurden in einer Laudatio herausgestellt und beide gebührend geehrt. Sie erhielten ein Glückwunschschreiben von Bischof Heinrich Mussinghoff und Geschenke der Fußpilger, der Wallfahrtsleitung und der Bruderschaft. Der Abend schloss mit einer Gratulationskur aller Pilger, die alle Jubilare gerne über sich ergehen ließen.

Am folgenden Tag mussten auch die Fußpilger wiederum Abschied vom Gnadenort Kevelaer nehmen und erreichten nach zweieinhalb Pilgertagen mit wiederum sehr schönen Spätsommerwetter am Sonntag Gereonsweiler und Alsdorf. Alle Pilger waren restlos begeistert, so dass sie noch lange und mit viel Freude an außergewöhnliche und harmonische Wallfahrtstage zurückdenken werden.

Geistlich und menschlich

Der geistliche Begleiter, Pfarrer Michael Krosch, hatte es verstanden, die Pilger in den Gottesdiensten, Predigten, Andachten und Meditationen, geistlich und menschlich zur großen Freude aller zu begeistern und zu faszinieren. Jeder Pilger war für jeden da, und vielfältige Hilfe wurde gegenseitig geleistet. Insbesondere die sechs Erstpilger waren begeistert von der Kameradschaft und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft.

Bedingt durch die gute Vorbereitung verliefen die Wallfahrtstage trotz der großen Teilnehmerzahl organisatorisch völlig problemlos ab. Der Abschied fiel den Fußpilgern in Gereonsweiler und Alsdorf schwer, denn neue Freundschaften waren wiederum geschlossen oder bestehende vertieft worden. Die Teilnehmer hatten eine echte christliche Gemeinschaft erfahren, so dass sie trotz der Strapazen des insgesamt 190 Kilometer langen Weges und zahlreicher Blessuren erklärten, auch im kommenden Jahr vom 1. bis 6. September an der 300. Jubiläums-Fußwallfahrt teilzunehmen.

Ein Wiedersehen der Fußpilger gibt es bereits am Samstag, 25. Oktober, um 19.30 Uhr, bei der Feier im St. Castor-Haus, Alsdorf.

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