Frelenberger Wehr für Einsatz gut gerüstet

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Zur Einweihung des 300.000 Euro teuren Feuerwehr-Löschfahrzeugs hatten sich viele Menschen beim Fest der Löscheinheit Frelenberg eingefunden. Foto: Renate Kolodzey

Übach-Palenberg. „Tatü tata, die Feuerwehr ist da!“, heißt es in einem Kinderlied. Zum Glück mussten die Feuerwehrleute der Löscheinheit Frelenberg am Samstagnachmittag nicht ausrücken – im Gegenteil, die Menschen kamen zu ihnen. Auf dem Platz vor dem Gerätehaus gab es nämlich ein großes Fest zur Einweihung des neuen Löschfahrzeuges.

Derzeit gibt es 26 Aktive in der Löschgruppe Frelenberg und sieben in der Jugendfeuerwehr.

Unter den zahlreich erschienenen Gästen waren unter anderem Peter Fröschen, stellvertretender Bürgermeister; Helmut Mainz, erster Beigeordneter; Claus Vaehsen, stellvertretender Kreisbrandmeister; Detlef Mäntz, Stadtbrandinspektor; Wolfram Mühlroth, Hauptbrandmeister; Pfarrer Stephan Rüssel von der Pfarrei „St. Petrus“, Vertreter von Rat und Verwaltung, alle Ortsvereine, Mitglieder des Technischen Hilfswerkes, der Einheiten aus Übach-Palenberg und von auswärtigen Wehren.

Fröschen begrüßte die Besucher und blickte zurück auf das Jahr 21 vor Christus, als in Rom die erste Feuerwehr mit 600 Sklaven gegründet wurde. Die Brandbekämpfung habe sich inzwischen stark gewandelt – die Mannschaft bewältige heute nicht mehr nur Brände, sondern sei eine universelle Eingreiftruppe. Hierzu benötige sie als technische Ausstattung vor allem Fahrzeuge wie das neue Löschfahrzeug LF 20. Darüber hinaus lobte Fröschen das Ehrenamt der Feuerwehrleute, bedankte sich für ihre Dienste und wünschte immer wohlbehaltene Rückkehr von den Einsätzen.

Kaum geendet, spielte das Trommler- und Pfeiferkorps „Rheinklänge“ aus Frelenberg, das die Feierlichkeiten musikalisch begleitete, eine flotte Melodie, ehe das neue Fahrzeug auf spannende Art und Weise dem Publikum präsentiert wurde: Zu bombastischen Klängen der Titelmusik aus „Odyssee im Weltraum“ öffnete sich zunächst ein hohes Garagentor, dann sah man Rauch, und ganz langsam fuhr das 300.000 Euro teure, neue Löschfahrzeug schließlich auf den Platz, festlich geschmückt mit einem rot-weiß-grünen Kranz unter der Frontscheibe und grünen Bändern.

Nun ergriff Pfarrer Stephan Rüssel von der Pfarrei „St. Petrus“ das Wort und hob hervor, dass die Feuerwehrleute immer wieder ihr Leben einsetzten. Deshalb wolle er das neue Fahrzeug für eine stets gesunde Rückkehr segnen. Auch Stadtbrandinspektor Detlef Mäntz freute sich über den neuen Wagen mit 290 PS, 16 Tonnen Maximallast sowie einem Z4- und Z2-Zumischer, der für die Schaumbildung benötigt wird. Claus Vaehsen, stellvertretender Kreisbrandmeister, schloss sich an und übermittelte Glückwünsche von Landrat Stephan Pusch, Bezirksbrandmeister Manfred Savoir, Kreisbrandmeister Klaus Bodden und des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg. Er dankte Rat und Verwaltung der Stadt Übach-Palenberg für die Zustimmung zur Anschaffung sowie der Feuerwehr mit ihrem Wehrleiter Detlef Mäntz für die umfangreichen Vorarbeiten.

Als letzter Redner trat Hauptbrandmeister Wolfram Mühlroth an das Pult und betonte, dass das vorherige Fahrzeug LF 8/6 seit 21 Jahren im Dienst war und das neue von der Firma Rosenbauer stamme, bei der es am 25. Mai in Luckenwalde abgeholt wurde. Dann gab er den Startschuss für das Grillfest.

Jetzt konnten die Gäste auch das neue Löschfahrzug eingehend besichtigen, ebenso wie seine beiden Vorgänger, von denen das älteste ein „Opel Blitz“, Baujahr 1966, ist. Vor allem Kinder zeigten Interesse, so auch der dreijährige Nick Künzer aus Teveren, der zusammen mit seinem Onkel Christian Plum gekommen war. „Nick hat heute Morgen noch zu Hause mit einem Feuerwehrauto gespielt“, lachte sein Onkel. Diana und Holger Lappisch aus Frelenberg, die seit Jahren zu den Grillfesten ihrer Feuerwehr kommen, meinten: „Ein sehr schönes neues Fahrzeug! Wir sind froh, dass die Löscheinheit es bekommen hat.“

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