Übach-Palenberg - Frelenberger Quelle repräsentiert wieder den Ortsmittelpunkt

Frelenberger Quelle repräsentiert wieder den Ortsmittelpunkt

Von: fh
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Hochkonzentrierte Arbeit: Steinmetzmeister Lucky Königs und CDU-Ortsverbandsvorsitzender Fred Fröschen (l.) bei der Beschriftung des Granitfindlings. Jetzt wurde der gestaltete Platz der Öffentlichkeit gewidmet. Foto: Frank Hermanns

Übach-Palenberg. Ein knappes Jahr ist vergangen, seitdem die Brunnenanlage unterhalb der katholischen Kirche in Frelenberg gereinigt und finanziert durch eine Spendenaktion, angeregt durch den CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Fred Fröschen, mit einer neuen Tauchpumpe wieder in Gang gesetzt worden ist. Aus dieser Spendenaktion blieb damals ein Betrag übrig, der jetzt für ein weiteres Projekt Verwendung fand.

Dank der Hilfsbereitschaft einiger Sponsoren und der Unterstützung regional ansässiger Firmen, den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, der CDU-Frauenunion Übach-Palenberg und einigen Anwohnern konnte die Frelenberger Quelle in einer kleinen Feierstunde durch Initiator Fred Fröschen sinnbildlich in den Ortsmittelpunkt von Frelenberg gestellt werden.

In einer kurzen Ansprache begrüßte Fred Fröschen jetzt zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil, die zu dieser Feierstunde gekommen waren. Insbesondere galt sein Gruß Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch, zahlreichen Vertretern aus der Politik sowie Steinmetzmeister Lucky König aus Randerath.

Mit der Gravur „Frelenberger Quelle“ meißelte der Steinmetzmeister Lucky König seine Handschrift in das harte Gestein des Findlings aus Marienberger Boden, der nun mit einer Informationstafel gemeinsam als „Denkmal“ an der im Ortskern gelegenen Quelle steht. Dazu Fred Fröschen: „Ich bin mir einig mit den Frelenberger Bürgern, dass diese Quelle von historischer Bedeutung ist.“

Von alters her sprudeln zahlreiche kleinere Quellen mit einem wohlschmeckenden und kristallklaren Wasser von einem unterirdischen See im Breiller Feld in einer Quellmulde. Der „Überfluss“ dieser Quelle bahnte sich in vergangenen Tagen den Weg in Bachform neben der heutigen Geilenkirchener Straße hinunter zur Wurm. Bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der ganze Ort aus dieser Quelle mit hervorragendem Trinkwasser versorgt. Erst danach erhielten die Häuser in Frelenberg nach und nach die heutige Wasserversorgung.

Im Jahr 1934 fasste man die Quellen zusammen und leitete diese in die Kanalisation. Über die Quelle wurde im Jahr 1938 ein Bunker gebaut mit Wasser-Reservoir und Pumpstation, der im Kriegsfall als Versorgungsreserve dienen sollte. Dieser Zustand war bis im Jahr 1974 Realität. Als dann neben dem Pfarrhaus der heutige Ruheplatz mit dem Eselsdenkmal entstand, leitete man das Wasser zur Erinnerung an die segensreiche Quelle vom Bunker dorthin und förderte es mit Hilfe einer Pumpe in einem Betonbecken wieder zu Tage, so sichtbar wie in früheren Tagen.

Nach der Enthüllung der Informationstafel bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch bei Initiator Fred Fröschen und dessen Frau Margret für das Engagement. Sein Dank galt auch allen Beteiligten die dazu beigetragen hatten, ein „Denkmal“ für Frelenbergs Quelle sinnbildlich wieder in die Ortsmitte zu rücken.

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