Übach-Palenberg - Frelenberg erwartet WC-Container anstelle des Anbaus

Frelenberg erwartet WC-Container anstelle des Anbaus

Von: mabie
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Übach-Palenberg. „Es kann einem ja egal sein, wo der TuS Rot-Weiß Frelenberg pinkeln geht”, kommentierte SPD-Vertreter Joachim Fröhlich das Ansinnen des Sportvereins um Anschaffung eines gebrauchten WC-Containers.

Der soll, so der Beschluss im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, die bestehenden in ihrer Kapazität aber zu kleinen Anlagen ergänzen.

Bei einem Ortstermin sei festgestellt worden, dass es „aus architektonischer und technischer Sicht keine ansprechende und zeitgemäße Lösung für Sanitärräume” wäre, den bestehenden Bau zu erweitern.

So stand es in der Sitzungsvorlage. Auch die unmittelbar bevorstehende 100-Jahr-Feier des Clubs lasse keine Spielräume für eine Umgestaltung zu, schrieb die Verwaltung weiter. Sie schlug dem Verein vor, einen für den langfristigen Einsatz gebauten WC-Container anzuschaffen.

Neuwertig kostet ein solcher rund 15.500 Euro, ein gebrauchtes Modell schlägt wird zu 9103,50 Euro einschließlich Lieferung angeboten, wird vor Auslieferung auf Wunsch des Käufers renoviert, überarbeitet und eingerichtet. Am Standort kommen noch Arbeiten wie Streifenfundamente, Kanal-, Wasser- und Elektroanschlüsse sowie die Anbindung an die vorhandene Heizung hinzu.

In Sachen Wasserturm an der Bergehalde konnte die Verwaltung noch keinen abschließenden Bericht vorlegen. Der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, stellte jedoch heraus, dass zu keinem Zeitpunkt ein Gefährdungspotenzial vom Turm ausgegangen sei, der nicht baufällig oder „sonst wie gefährlich” gewesen sei.

Nach Abschluss der bisherigen Arbeiten stehe lediglich fest, dass Treppenanlage wie auch das Aussichtspodest unterhalb der Wasserkugel „nicht in früherem Maße begehbar” seien. Um dies zu sichern, seien Kosten von 25 bis 30.000 Euro zu kalkulieren, die aber nicht im Haushalt 2009 enthalten seien.

„Wir sind der Auffassung, dass es reicht, die für den Haushalt 2010 zu lassen”, so Volker Schlüter weiter, zumal es „nicht unbedingt zwingend erforderlich ist, den Wasserturm als oberen Aussichtspunkt nutzbar zu machen”. Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten seien, bei entsprechend eingewiesenen Technikern, hingegen kein Problem.

Keine Schwierigkeiten hatten die Ausschussmitglieder mit Ausnahme der Grünen mit der Beteiligung zum Abfallwirtschaftsplan NRW für Siedlungsabfälle. Der beinhaltet eine Freistellung von der bisherigen Bindung an einzelne Müllbeseitigungsanlagen. Dies könne künftig zu einer Einsparung von Kosten und den Verzicht auf eventuelle künftige Gebührenanhebungen führen. Die Grünen lehnten dies aber mit dem Hinweis auf eventuellen „Abfalltourismus” ab.
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