Frelenberg: Arbeiten an der historischen Treppe der Kirche abgeschlossen

Von: mabie
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Der alte Aufstieg zur „weißen Kirche“ in Frelenberg ist in eine neue Form gebracht, was Initiator Fred Fröschen mit viel Idealismus, Spenden und noch mehr ehrenamtlicher Arbeit eines ganzen Teams geschafft hat. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Neben den sensationsgleichen Entdeckungen zur Historie der „Weißen Kirche“ in Frelenberg gibt es noch eine ganz aktuelle Neuerung. So wurden nun die Arbeiten am historischen Treppenaufgang zum Gotteshaus abgeschlossen.

Den vormals mit Bahnschwellen eher provisorisch abgesteckten Weg den steilen Hügel hinauf, säumen nun fein eingebaute Steine, die mit einem Fachmann zu einer gut begehbaren Treppe geformt wurden. Hinter dem Projekt stecken viele Ehrenamtler mit Fred Fröschen an der Spitze. „So ganz fertig ist es noch nicht“, sagt er. Was noch fehlt, ist der Splittbelag für die gesamte Treppenanlage. Dennoch lässt sich die Treppe schon gut nutzen, und Fröschen freut sich, dass hier Ehrenamt und Spender Hand in Hand gearbeitet haben.

„Das ist natürlich nicht alleine zu schaffen, und ein wenig Zeit hat es auch schon in Anspruch genommen“, berichtet er. Insgesamt 16 Helfer aus den CDU-Ortsverbänden Frelenberg und Boscheln, der Freiwilligen Feuerwehr Frelenberg und dem für den Bau und das Gelände zuständigen Pfarrgemeinderat scharte Fröschen um sich. Die penible Buchführung zeigt 350 geleistete Stunden, nicht unwesentlich war der freiwillige Einsatz der Asylbewerber, die gerne mithalfen. „Besonders interessant war der Betontransport im Hang“, berichtet Fröschen.

Knapp 14 Kubikmeter, die ein ortsansässiges Straßenbauunternehmen stiftete, wurden verbaut und teilweise mit Eimern zur Baustelle gebracht. Knapp 100 ebenfalls vom Unternehmen gestiftete Rundkantensteine und 30 Quadratmeter Pflastersteine – „ein Geschenk von einem aus Scherpenseel“, wie Fröschen ergänzt – wurden eingebaut. Auf Basis von 21 Tonnen RCL-Material, das von einer Kiesfirma aus Geilenkirchen gestiftet wurde, konnte der Neuaufbau der Stufen dann in wochenlanger, harter Arbeit abgeschlossen werden.

„Möglich wurden die Arbeiten auch durch eine Geldspende der Katholischen Frauengemeinschaft Frelenberg-Zweibrüggen“, berichtet der Ur-Frelenberger weiter, das Geld stammt vom Verkauf aus dem Herbstbasar. Und die alten Stufen waren nicht nur „einfach rott“, wie Fröschen es umschreibt, es waren für ein angenehmes Hinaufkommen zur Kirche auf dem Berg auch zu wenige. 27 Stufen zählte die Treppe, nun hat sich die Zahl mit 47 fast verdoppelt.

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