Freiwillige Feuerwehr: Unermüdlicher Einsatz für die Gemeinschaft

Von: agsb
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Nach den Ehrungen stellten sich die Jubilare und Ehrengäste der Geilenkirchener Feuerwehr zum Gruppenbild. Foto: agsb

Geilenkirchen. Große Feierstunde bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen: Vier Mal wurde das Feuerwehrehrenzeichen für 25- und 35-jährige Feuerwehrzugehörigkeit verliehen.

Vier Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen wurden gleich für 50- bis 60-jährige Mitgliedschaft zur Feuerwehr ausgezeichnet. Insgesamt standen 13 Feuerwehrleute im Haus Basten im Rampenlicht, und wurden im würdigen Rahmen für ihre Treue und ihren Einsatz ausgezeichnet.

In seiner Begrüßungsrede dankte Bürgermeister Georg Schmitz den rund 240 Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen für ihren Einsatz rund um die Uhr, um Menschenleben zu retten und Sachwerte zu schützen.

Ein herzliches Willkommen galt Kreisbrandmeister Klaus Bodden. Für den musikalischen Ton sorgte am Abend die Oldie-Bass-Band, die eine sehr gute Visitenkarte im Gepäck hatte.

Viel Freizeit geopfert

„Der Innenminister unseres Landes NRW würdigt das Engagement von acht Kameraden mit der Verleihung des Silbernen und Goldenen Feuerwehrabzeichen“, sagte Bürgermeister Schmitz zum Festakt. „Ihr opfert Eure Freizeit, um anderen zu helfen. Ihr engagiert Euch selbstlos und unermüdlich für unsere Gesellschaft. Dafür sage ich persönlich und auch im Namen aller Einwohner Dank.“

Die Stärkung des Ehrenamts sieht der Bürgermeister selbst von hoher Priorität. „Feuerwehr steht für ein solidarisches Miteinander, für Zusammenhalt, Kameradschaft und eine verlässliche Gemeinschaft. Die Feuerwehr steht für eine Gesellschaft, die Menschen Hilfe leistet unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und Ansehen der Person“, sagte Schmitz und bat alle, Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen. „Wir müssen es schaffen, unserem Nachwuchs diese Werte zu vermitteln: 1. Dass Gemeinschaft verbinden kann, 2. Dass man nur gemeinsam ein Ziel erreichen kann, 3. Dass Egoismus eher schädlich als förderlich für die persönliche Zukunft sein kann, 4. Dass man in der Gemeinschaft stark ist.“

Stadtbrandinspektor Michael Meyer blickte voller Stolz zu den Einheiten im Stadtgebiet, dankte für verantwortungsbewusste Arbeit zum erfolgreichen Schutz aller Bürger. Meyer blickte auch zum technischen Fortschritt der Gerätschaften, sah hier die Feuerwehr noch mehr gefordert.

Der Stadtbrandinspektor dankte hier den Feuerwehrleuten für das besondere Engagement mit immer längeren Ausbildungsphasen in der Freizeit. Meyer sah eine Wehr nur stark, wenn die gesamte Mannschaft kameradschaftlich zusammensteht und eine verlässliche Gemeinschaft bildet.

Einen Dank richtete der Stadtbrandinspektor an die Verwaltung der Stadt Geilenkirchen für eine stetig unbürokratische Zusammenarbeit aus. Auch Kreisbrandmeister Klaus Bodden lobte den ehrenamtlichen Einsatz, sah alle Feuerwehrwehren im Kreisgebiet als starke Einheiten und gut aufgestellt.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im Feuerwehrwesen wurden Ralf Hausmann (LE Prummern) und Udo Thevis (LE Würm) mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold wurde an Josef Bergs, Herbert Bündgens (beide LE Prummern), Toni Hocks, Bernd Kamp (beide LE Beeck), Franz-Josef Klinkenberg (LE Gillrath-Hatterath) und Willi Peschen (LE Waurichen) verliehen. Für ein halbes Jahrhundert Feuerwehrwesen erhielt Hans-Gerd Hillemacher (LE Teveren) eine Sonderehrung wie auch Herbert Laumen (LE Geilenkirchen). Sogar seit 60 Jahren sind Albert Hermanns und Richard Hermanns sowie Franz Dyong (alle LE Gillrath-Hatterath) dabei, die anwesenden Albert und Richard Hermanns erhielten ebenfalls die Sonderehrung und Applaus aller.

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