Freiwillig auch beim Einsatz an Getränken

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Die neun ehrenamtlichen Mitarbeiter mit Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (l.), Traudel Reissmüller (4. v. r.), Erika Radtke (7. v. l.), Hermann-Josef Ronkartz, Leiter der Abteilung Gefährdeten- und Behindertendienste des Caritasverbandes (7. v. r.), und Praktikant Lars (3. v. r.).

Übach-Palenberg. Erwartungsvoll blickten neun ehrenamtliche Mitarbeiter der Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen des Caritasverbandes für die Region Heinsberg auf die Tür „Treffpunkt“ in Übach-Palenberg. Der Bürgermeister hatte sich angekündigt, um zu unterstreichen, wie wichtig und wertvoll die Arbeit der Ehrenamtler in diesem Umfeld ist.

Der Erste Bürger der Stadt kam ins Haus, um ihnen persönlich die Ehrenamtskarte der Stadt zu überreichen, als Dank für ihr freiwilliges Engagement. „Ich begrüße Sie heute als Hauptpersonen. Als Dank für ihren tatkräftigen Einsatz stehen Sie nun im Mittelpunkt und erhalten heute die Ehrenamtskarte“, wandte sich Erika Radtke von der Kontakt- und Beratungsstelle an die Anwesenden.

Die ehrenamtliche Arbeit in der Kontakt- und Beratungsstelle gebe es seit vielen Jahren, fuhr sie fort. In ihrem Engagement könnten ehrenamtliche Mitarbeiter sich selber in neuen Rollen erproben und Erfahrungen sammeln. Die anderen Klienten würden davon profitieren, dass dank der freiwilligen Kräfte es möglich sei, ein breites Angebot in der Beratungsstelle anzubieten.

Das Team engagiere sich auf vielfältige Weise in der Küche ,im Service und im Getränkeeinkauf für das Bistro „mittendrin“ sowie im Versand der Monatsprogramme. „Sie alle machen ganz viel, mit viel Engagement, zuverlässig, verantwortungsbewusst und ganz selbstständig“, bescheinigte Traudel Reissmüller von der Beratungsstelle den neun Ehrenamtlichen. Man sehe, dass jeder seine Aufgabe gerne mache. Zumal man sich auf einander verlassen könne. „Sie sind ein tolles Team. Wenn jemand ausfällt, springt sofort ein anderer ein“, so Reissmüller.

Ihren Worten schloss sich Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch an. „Wenn du Sonnenschein in das Leben anderer bringst, werden seine Strahlen auch dich treffen“, zitierte er den britischen Schriftsteller James Matthew Barrie, dem Schöpfer von „Peter Pan“, um deutlich zu machen, dass das freiwillige Engagement anderen und damit dem Gemeinwohl diene. Auf diese Weise hätten die neun ehrenamtlichen Mitarbeiter viel Sonnenschein ins das Leben anderer Menschen und damit viel Helligkeit und Wärme in die Stadt gebracht, erklärte er.

Sie alle würden ihr Bestes geben. Hierbei gehe es nicht um Geld, sondern den persönlichen Einsatz für hilfebedürftige Mitmenschen, der Zeit erfordere. Zeit für andere zu haben, sei heute ein Mangel in unserer auf Effizienz getrimmten Gesellschaft, so der Bürgermeister. Oft fehle das Zwischenmenschliche. „Sie sorgen dafür, dass das anders ist.“ Deshalb wolle er als äußeres Zeichen die Ehrenamtskarte überreichen.

Die Inhaber einer solchen Karte können in allen teilnehmenden Kommunen und in ganz NRW von zahlreichen Attraktivitäten und Vergünstigungen profitieren, erklärte er. Die Überreichung der Ehrenamtskarte sei nur eine kleine Geste im Vergleich zu dem, was die Ehrenamtlichen hier leisten würden, betonte Wolfgang Jungnitsch. Empfänger der Ehrenamtskarten waren Jagica Berchtold, Lydia Steckel, Johanna Koch, Sinika Fahr, Karin Lohoff, Doris Fröschen, Michael Louis, Ulrich Lehrich und Paul Littges.

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