Frau vor Flammen gerettet

Von: g.s.
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Nach dem Brand in einer Küche
Nach dem Brand in einer Küche in Geilenkirchen konnten die Feuerwehrleute neben der 60-jährigen Bewohnerin auch eine Katze aus der Wohnung retten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Viel Glück hatte eine 60-jährige Frau, die sich am Samstag in ihrer Wohnung aufhielt, obwohl diese aufgrund eines Feuers bereits stark verqualmt war.

Sie wurde von Feuerwehrkräften rechtzeitig gerettet, musste aber mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Geilenkirchener Krankenhaus gebracht werden. Gegen 18.30 Uhr ereilte die Leitstelle ein Anruf, nachdem aus einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Konrad-Adenauer-Straße in Hünshoven Rauch entweichen sollte. Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten fanden die Aussage bestätigt und sorgten dafür, dass auch die anderen Bewohner das Haus verließen. Die Kräfte der alarmierten Löscheinheit Geilenkirchen, Süggerath, Prummern und Waurichen sahen sich ebenfalls dichtem, schwarzen Rauch gegenüber.

Im Innern machte in der total verqualmten Wohnung eine Katze an einem Fenster auf sich aufmerksam. Mit einem C-Rohr gingen die Feuerwehrleute unter Atemschutz gegen das Feuer vor, das ersten Erkenntnissen zufolge in der Küche im Bereich des Herdes, beziehungsweise der Dunstabzugshaube entstanden war.

Während ein Feuerwehrmann die Katze vor dem Erstickungstod rettete, entdeckten die anderen Wehrleute die im Wohnzimmer sitzende Frau.

Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasinhalation dem Rettungsdienst übergeben. Die Wohnung ist wegen Ruß vorläufig nicht mehr bewohnbar. Nachdem die Feuerwehr mittels eines Überdrucklüfters die Wohnung rauchfrei geblasen hatte, konnten die letzten der insgesamt 40 Kräfte nach etwas mehr als einer Stunde wieder abrücken.

Während der Löscharbeiten war die Konrad-Adenauer-Straße im entsprechenden Abschnitt gesperrt.
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