Geilenkirchen - Fratzenwahn in der Schlossruine

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Fratzenwahn in der Schlossruine

Von: g.s.
Letzte Aktualisierung:
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Wenn Hexen und Vampire ihr Unwesen treiben, wie hier im alten Gemäuer der Schlossruine Leerodt, dann wird auch in unserer Region Halloween gefeiert. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Deutschland im Fratzenwahn. Wenn Hexen, Vampire und andere „Untote” ihr Unwesen treiben, steht der Monatswechsel von Oktober zu November direkt bevor. Vor Jahren über den Ozean herübergespült, scheint sich der Halloween-Brauch auch hierzulande zu etablieren.

Nun kopieren die Deutschen ohnehin gerne amerikanische Traditionen, denn in den USA ist Halloween seit über hundert Jahren ein fester Bestandteil im Kalender.

Ursprünglich stammt das Spektakel um den Totenkult von den Kelten, und die residierten bekanntlich in Europa. Als keltischer Brauch nahm Halloween vor über tausend Jahren in Irland seinen Verlauf. Das ursprünglich auf der Grünen Insel am Vorabend von Allerheiligen beziehungsweise in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeierte Fest wurde von den USA adaptiert, nachdem es irische Auswanderer um das Jahr 1830 mitgebracht hatten.

Im Lauf der Zeit entwickelte sich Halloween zu einem der wichtigsten Feste in den Vereinigten Staaten. Um 1990 schwappte Halloween dann auch auf Mitteleuropa und Deutschland über und wird seitdem vor allem von Jugendlichen gerne zelebriert.

So ging es in der besagten Nacht auch in den alten Gemäuern der Schlossruine Leerodt wieder gar gruselig zu. Zombies und Vampire, Hexen und Draculas prägten die Szene und stießen hier auf Gleichgesinnte. Die mit künstlichen Spinnweben und Fledermäusen in schummerigem Licht ausgestatteten Räume verstärkten das Gruselgefühl enorm.

Und wie schon in den vergangenen Jahren hatte das Team vom veranstaltenden Stadtjugendring in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wieder für das leibliche Wohl der Vampir-Gesellschaft gesorgt. DJ Ben Malka lieferte die Musik, und die Awacs Reservistenkameradschaft stellte den Sicherheitsdienst. Über einen Beamer wurden Fotos von vergangenen Halloween-Partys gezeigt. Den meisten der zu Spitzenzeiten 120 Partygäste schien es zu gefallen, denn erst nach 4 Uhr in den Morgenstunden machten sich die letzten Gruselfreunde auf den Heimweg.
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