Frank Bomanns startet seine eigene Tour de France - für den guten Zweck

Von: Karl-Heinz Hamacher
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Starkpunkt Langbroich. Rund 2000 Kilometer will Frank Bomanns mit dem Rad fahren und dabei Geld für die Kinderkrebshilfe Ophoven sammeln. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Langbroich. Um den 20. Juli herum startet Frank Bomanns aus Langbroich zu seiner angekündigten Frankreichtour mit dem Fahrrad. Der Ankunftsort hat sich nun mir Stes Maries de la Mer leicht geändert, das Ziel der Reise aber nicht. Er will mit seiner Tour unter dem Motto „Fränk op Jöck” pro geradeltem Kilometer einen Euro für die Kinderkrebshilfe Ophoven sammeln.

Rundherum bepackt

Um die Leistung auf dem Fahrrad zu bringen, hat er mit den Freunden vom RRC Haaren rund 5000 Trainingskilometer zurückgelegt. „Schlafzimmer, Kleiderschrank, Werkstatt, Büro und Rumpelkammer habe ich auf meinem Fahrrad dabei”, lacht der Langbroicher und zeigt auf die Tasche mit der Kleidung, eher spärlich bestückt. Sein Zelt und der Schlafsack, Schläuche, Werkzeug und das ganze Kartenmaterial finden auf dem rundherum voll gepackten Velo Platz.

„Das ist es”, kam ihm die zündende Idee, seiner Mammutradtour von Langbroich ins französische Toulouse neben dem sportlichen auch einen sozialen Sinn zu geben: „Es wäre schön, wenn ich mit meiner Tour der France bedürftige Menschen unterstützen könnte.”

Rund 2000 Kilometer will er mit dem Rad fahren. „Wäre es nicht toll, Sponsoren zu finden, denen jeder gefahrene Kilometer einen Euro wert wäre?” Dafür wurde bei der Kreissparkasse ein spezielles Konto eingerichtet, von dem jeder eingezahlte Euro komplett der Kinderkrebshilfe zugute kommt.

„Für mich und für meine Aufwendungen wird davon kein Cent genommen”, stellt Frank Bomanns die Spenden zu 100 Prozent der guten Sache zur Verfügung. Die „Fränk op Jök-Tour” startet der 41-jährige in Langbroich. Über Eupen und Arlon will er nach Verdun fahren. Auf der Karte hat er gesehen, dass es bei Valence eine Krokodilfarm gibt. „Die werde ich mir ansehen, so was gibt es ja hier weit und breit nicht.”

Der Mont Ventoux, der „Windumbrauste”, wie er im Volksmund heißt, ist Radsportlern ein Begriff; Denn dieser Gipfel gehört immer wieder zu den Höhepunkten bei der Tour de France. Über Orange und Avignon geht es in die Provence. Flamingos und weiße Pferde möchte er in der Camarque sehen, bevor es nach Stes-Maries-de-la-Mer geht, wo eine schwarze Statue der heiligen Sara steht, die als Schutzpatronin der Sinti und Roma gilt.

Spendenkonto zu „Fränk op Jök”

Wer die Spendenaktion von Frank Bomanns unterstützen möchte, kann das Geld auf das Konto 1401644859 bei er Kreissparkasse Heinsberg (BLZ 31251220) unter dem Stichwort „Fränk op Jök” einzahlen.
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