Gangelt - Fragebogenaktion: Sind Geschäfte auf Behinderte eingestellt?

Fragebogenaktion: Sind Geschäfte auf Behinderte eingestellt?

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Gangelt. Mister „Sportabzeichen“ mit Namen Franz Beckers aus Stahe-Niederbusch hat wieder zugeschlagen. Seit 44 Jahren mobilisiert der 82jährige Jung und Alt im Raum Gangelt zu sportlichen Taten zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens. Die 5.000er Ma

Gangelt. Wie schön es ist, wenn persönliches Engagement gewürdigt wird, erfuhr der Lokale Teilhabekreis Gangelt bei seiner jüngsten Sitzung im Rathaus. Mehrere Teilnehmer und Firmlinge erhielten als Dankeschön für ihr Engagement eine Urkunde. Gemeinsam hatten sie die Fragebögen zur Aktion „Barrierefreiheit – Wir sind dabei!“ verteilt, um zu ermitteln, wie sich Geschäfte und Praxen auf Behinderte eingestellt haben.

„Die Fragebogenaktionen und Auswertungen sind in allen Lokalen Teilnahmekreisen im Kreis abgeschlossen“, sagte Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, die mit Jörg Driessen von der ViaNobis die Urkunden überreichte und in Gangelt den Lokalen Teilhabekreis leitet. In Gangelt habe es rund 50 Prozent an Rückmeldungen gegeben. „Damit sind wir hier um Längen den anderen Lokalen Teilhabekreisen in Geilenkirchen, Hückelhoven, Erkelenz und Heinsberg voraus“, stellte Driessen fest. Allerdings hätten nur die geantwortet, die auch positiv bewertet wurden, schränkte er ein.

Nun gehe es darum, die Abschlussveranstaltung, die am Freitag, 2. Dezember, um 19 Uhr mit Landrat Stephan Pusch im großen Sitzungssaal des Kreishauses Heinsberg stattfindet, vorzubereiten. Dort würde dann an die Praxen, Geschäfte und Einrichtungen der Aufkleber „Barrierefreiheit – wir sind dabei!“ verteilt. „Dies alles sei nicht möglich ohne das Engagement derer, die sich an der Verteilung der Fragebogenaktion beteiligt haben“, fuhr Windelen fort. Da diesmal das Treffen des Lokalen Teilhabekreises im Rathaus stattfand, nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, an Bürgermeister Bernhard Tholen Fragen zu richten.

Es wurde die Bitte geäußert, in Birgden kostenlos Ladestationen für Scooterfahrer zur Verfügung zu stellen. Tholen griff dies auf und erklärte, eine Liste zu erstellen, wo sich in und an Gebäuden Ladestationen befinden. Ferner wurde mitgeteilt, dass oftmals die Mülleimer nach der Leerung durch die Müllfahrzeuge mitten auf den Bordsteinen stehen würden, so dass Rollstuhlfahrer, Senioren mit Rollatoren und Mütter mit Kinderwagen nicht passieren könnten.

Wie Tholen erklärte, sollten die Bürger darauf achten, dass sie, wo wenig Platz ist, die Mülleimer erst am Tag der Leerung hinausbringen. Schließlich wurde angeregt, da, wo die Bordsteine zum Überqueren der Straße abgesenkt sind und es keine Straßenbeleuchtung gibt, Reflektorstreifen anzubringen, damit Rollstuhlfahrer wissen, wo sie queren können.

Das nächste Treffen findet am Dienstag, 13. Dezember, im Pfarrheim statt. Thematisch soll es um das Weihnachtsfest gehen. Zudem treffen sich Teilnehmer am Samstag, 26. November, um den Nikolausmarkt, der am 27. November stattfindet, im Vorfeld zu begehen und auf Barrierefreiheit zu prüfen.

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