Fotografen zeigen „Augenblicke”

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Dettmar Fischer beim Versuch, einen Apfelbaum zu fotografieren.

Geilenkirchen. Im Rahmen des Kulturprogramms der Stadt Geilenkirchen findet vom 25. Oktober bis 12. November die Ausstellung „Augenblicke” von Karl-Heinz Hamacher, Gangelt, und Dettmar Fischer, Heinsberg, in der städtischen Galerie Haus Basten, Geilenkirchen, Konrad-Adenauer-Straße 118, Eingang Friedlandplatz, statt.

Die Bilder von Karl-Heinz Hamacher zeigen Reiseimpressionen von Marrakesch bis Paris, von den kanarischen Inseln La Palma und La Gomera sowie aus Griechenland. Dabei legt der Fotograf sein Augenmerk auf die besondere Wirkung der Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Mal surreal Verstecktes, mal strenges Gegenlicht; hier eine klassische Life-Szene, dort eine Bildergeschichte. Alltägliche Szenen bekommen eine zweite Ebene und lösen sich so vom ersten Eindruck, den sie dem Betrachter vermitteln.

Dettmar Fischers Fotografien lösen nichts von dem ein, was man im Allgemeinen mit diesem Medium verbindet. Sie sind nicht bunt, sondern schwarz-weiß; sie sind nicht schön, sondern manchmal sogar hässlich; sie sind keine amateurhaften Momentaufnahmen, keine professionellen Reportagen, keine aufregend inszenierten Fotos und keine Aufnahmen, die einen erkennbaren Sinn transportieren oder illustrieren.

Der Grundton der Wahrhaftigkeit spiegelt sich in jedem Foto, doch scheint das Abgebildete belanglos zu sein und die Binsenweisheit „Die Welt will betrogen sein” einen tieferen, poetischen Sinn zu erfahren.

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