Forstwirtschaftsplan für Übach-Palenberg einstimmig akzeptiert

Von: mh
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Übach-Palenberg. Mit knapp 17.000 Euro wird der Haushalt 2015 in Übach-Palenberg durch Forstmaßnahmen belastet; das Defizit hat sich damit gegenüber dem laufenden Jahr um 6000 Euro verringert.

Der Forstwirtschaftsplan, den Forstamtmann Wolfgang von der Heiden im Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung vorstellte, wurde vom Ausschuss einstimmig akzeptiert.

Nach von der Heidens Ausführungen stehen für das kommende Jahr den Gesamtkosten von 48.277 Euro Einnahmen aus dem Holzverkauf in Höhe von rund 31.500 Euro gegenüber. Für die Kosten sorgt demnach das Fällen von mehr als 30 Jahre alten Pappeln und Birken in der Teverener Heide. Die Bäume hätten ihr Alter erreicht und den Boden erschlossen. Anstelle der Pappeln würden nun Rotbuchen und Stieleichen gepflanzt, die Birken durch Buchen ersetzt. Auf die Frage von Josef Fröschen (CDU), ob man den schlechten Zustand des Rundweges um die Carolus-Magnus-Halde, den Michaelisweg, nicht verbessern könne, antwortete von der Heiden mit der Feststellung, dass es sich hier um Privatwald handele. Er werde jedoch mit dem Besitzer sprechen.

Ohne Diskussion und einstimmig fasste der Ausschuss die Beschlüsse zur Erneuerung der Waldstraße und zur Erneuerung der Alarmierungsanlagen in Grundschulen. Erklärungsbedarf gab es jedoch beim Thema Regenrückhaltemaßnahmen in Scherpenseel. SPD-Sprecher Heiner Weißborn bemängelte, dass hier eine Gesamtplanung fehle und wollte von der Verwaltung wissen, ob man nun ein Regenrückhaltebecken oder eine Vergrößerung des Kanalquerschnitts plane.

Bauamtsleiter Achim Vogelheim berichtete dazu, dass frühere Pläne zur Errichtung eines Rückhaltebeckens am Grunderwerb gescheitert seien. Ein Teil des Hochwasserproblems für Scherpenseel sei aber schon auf niederländischer Seite mit Versickerungsmaßnahmen behoben worden. Zurzeit plane man für die Heerlener Straße einen Stauraumkanal mit größerem Querschnitt, da der alte Kanal ohnehin sanierungsbedürftig sei. Außerdem wolle man am Ende der Kreuzgracht auf niederländischer Seite ein Grundstück für ein 7700 Kubikmeter großes Rückhaltebecken erwerben. Der Ausschuss folgte dem Verwaltungsvorschlag einstimmig.

Ebenfalls ohne Gegenstimmen beschloss man die Änderung des Flächennutzungsplanes für Holthausen-Nord. Günter Weinen (CDU) hatte dazu angeregt, dass man die Kreuzung der B 221 mit der Landstraße, beziehungsweise der Friedrich-Ebertstraße, zum Kreisverkehr ausbauen oder zumindest eine Abbiegespur in Richtung Geilenkirchen schaffen könne.

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