Forstwirtschaftsplan 2015: Neuer Pappelbestand

Von: mh
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Geilenkirchen. Einstimmig brachte der Geilenkirchener Umwelt- und Bauausschuss den Forstwirtschaftsplan für 2015 auf den Weg. Der Plan sieht Gesamtkosten von 31.171 Euro vor, denen Einnahmen aus dem Holzverkauf in Höhe von 26.000 Euro gegenüberstehen.

Forstamtmann Wolfgang von der Heiden, der den Plan im Ausschuss vorstellte, nannte als wesentliche Maßnahmen für 2015 das Abschlagen eines Pappelbestandes und die Wiederaufforstung bei Flahstraß. Die vorhandenen Pappeln seien mehr und mehr von Fäulnis betroffen und drohten wegzubrechen.

Grund sei die Absenkung des Grundwassers im Wurmtal. Aufgeforstet werden soll wiederum mit Pappeln, da diese nur einen Bruchteil von auch möglichen Eichenanpflanzungen kosten. Von der Heiden wies auch darauf hin, dass ein neuer Pappelbestand im Gegensatz zu anderen Gehölzen über Jahrzehnte hinweg keine aufwendigen Pflegemaßnahmen brauche.

Nach Anregungen aus dem Ausschuss sagte der Forstmann zu, einige höherwertige Schwarzpappeln in den neuen Bestand aufzunehmen.

Weiter vorgesehen im Forstwirtschaftsplan sind Pflegemaßnahmen für Jungkulturen und Wege sowie das Befreien von Hopfenbewuchs in Altkulturen. Von der Heiden: „So wichtig Hopfen für das Bier ist, so tödlich ist er für Pflanzen“.

Insgesamt kommen mit dem Forstwirtschaftsplan auf den Haushalt 2015 etwas mehr als 5000 Euro zu, was, wie von der Heiden errechnete, weniger als ein Cent pro Quadratmeter Stadtwald entspricht.

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