Flugplatz Teveren: Schnittarbeiten sollen Sicht erleichtern

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Zu hohe Bäume sind ein Störfaktor für startende und landende Flugzeuge. Sie werden von den Bauhöfen der Stadt Geilenkirchen sowie des Kreises Heinsberg gestutzt. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Sowohl der Kreis Heinsberg als auch die Stadt Geilenkirchen sind vom Luftfahrtamt der Bundeswehr aufgefordert worden bis zum 29. Februar alle Gehölze zu beseitigen oder einzukürzen, die die Flugsicherheit im Einflugbereich des Flugplatzes Teveren beeinträchtigen.

Betroffen ist vor allem der Einflugbereich zum Ostkopf des Flugplatzes. Auch auf der Westseite sind Gehölze einzukürzen. Dort ist der Umfang allerdings nicht ganz so hoch. Primär betroffen ist vor allem die Kreisstraße 3, die im Abschnitt zwischen Geilenkirchen-Nierstraß und Geilenkirchen-Teveren die östliche Einflugschneise des Flugplatzes Teveren quert.

Im Abschnitt zwischen Gut Müncherath und dem Ortseingang Teveren wurde die Straße in den 1980er Jahren mit einer Eichenallee bepflanzt. Die Eichen haben zwischenzeitlich allerdings eine Höhe von rund 15 Metern erreicht und sind somit ein Störfaktor für startende und landende Flugzeuge, da ihre Sicherheitszone bereits rund zehn Meter oberhalb der Straßenoberfläche beginnt.

Weitere Gehölzschnitte sind im Vorfeld und seitlich der Anflugbeleuchtung im Bereich des Naturschutzgebietes „Große Heide“, im Bereich des Sportplatzes Teveren und darüber hinaus auch im Hangbereich des der Start- und Landesbahn vorgelagerten Tälchens des Teverener Baches an der Bocketzgracht erforderlich. Diese Flächen befinden sich sowohl im Eigentum der Stadt Geilenkirchen als auch des Kreises Heinsberg.

Die im Landschafts- und Naturschutzgebiet geltenden Verbote dürfen entsprechend naturschutzgesetzlicher Bestimmungen der Funktionsfähigkeit von Flächen, die unter anderem der Verteidigung, einschließlich der Erfüllung internationaler Verpflichtungen dienen, nicht entgegenstehen und sind daher natürlich auch nicht anwendbar.

Nach Behördenangeben werden nur die Bäume gefällt, die auch von der Verfügung des Luftfahrtamtes der Bundeswehr betroffen sind.

Im Bereich der Kreisstraße 3 wurden vor Jahresfrist bereits Neuanpflanzungen von niedrig wachsenden Bäumen veranlasst, so dass sich in den kommenden Jahren wieder ein ansprechendes Straßen- und Landschaftsbild einstellen soll.

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