Flüchtlinge sind ein Teil des dörflichen Lebens

Von: mabie
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Der Mann mit dem gestreiften Hemd ist Ortsvorsteher Lars Speuser und war beim Flüchtlingsfest in Süggerath nicht nur der gefragteste, sondern vielleicht auch der zufriedenste Teilnehmer. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Am Ende eines langen Flüchtlingsfestes war Lars Speuser ganz schön erledigt. Aber es hat auch richtig Spaß gemacht, wenn man hört, was der 25-jährige Ortsvorsteher aus Süggerath so erzählt. Denn nun durften er, die Vertreter der Ortsvereine und natürlich auch alle Interessierten gemeinsam mit den aktuell 75 in Süggerath untergebrachten Menschen aus 20 Nationen ein großes Fest feiern.

„Ohne die Ortsvereine wäre das gar nicht erst möglich gewesen“, lobte Speuser den Einsatz aller Freiwilligen. So sorgte das Musikcorps Süggerath nicht nur für Live-Klänge an diesem gelungenen Nachmittag im Garten der Häuser am Limitenweg. Die Helfer vom Team des Jugendheims, von der Freiwilligen Feuerwehr, der Karnevalsgesellschaft „Süggerather Spätlese“ und den St.-Martinus-Schützen waren fleißig dabei. Und wer von den Fußballern des SV Süggerath-Tripsrath nicht zeitgleich ein Spiel absolvierte, war vor Ort. Aber zumindest beim Auf- und Abbau sowie der Organisation des Festes war jeder dabei.

„Es dürften 300 Gäste gewesen sein“, freute sich Speuser über die gute Resonanz, die in Wahlkampfzeiten natürlich auch die Bürgermeisterkandidaten und Lokalpolitiker stärker anzog als gewöhnlich. Ein großer Dank des Ortsvorstehers ging aber nicht nur an die Freiwilligen und die hier untergebrachten Menschen, die zeigten, dass sie ein Teil des Lebens im Ort sind.

„Wir sind auch dem Bistum zum Dank verpflichtet“, schloss Lars Speuser, denn nach dem Auslaufen staatlicher Programme wie den Lokalen Bündnissen war es das Bistum Aachen, das für die finanzielle Unterstützung des Festes gesorgt hat.

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